Dienstag, 4. September 2007

Eule, we smoke you !!!


Hey Eule, zieh' dich warm an, hier kommt der neue E-Maxx. Wir freuen uns auf Duelle. Wir haben jetzt einen E-Maxx mit Twin Titan® 550 motors, trick 14.4V ESC power system, 3-channel radio, and shift on the fly 2-speed transmission.
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Montag, 3. September 2007

Canada und Cape Cod

Urlaubsgeschichte vom 17.08.-1.09.07
Erst ging es nach Montreal, wo wir von Freitagabend bis Mittwoch blieben. Wir brauchten 7 Stunden im Auto dahin, aber unsere Kinderlein waren erstaunlich brav. Als erstes fiel uns auf, dass es in Canada nicht schwül und dafuer aber total kühl ist. Wir wohnten bei Micheline und Alan, uralten Bekannten meiner Eltern. Da hatte ich mein erstes Erinnerungserlebnis. In der Zeit zwischen 1972-1976 sind wir da oft gewesen und jetzt kam mir das Haus viel kleiner vor, aber ich erkannte es! Allerdings haben sie irgendwann einen pool in den Garten gebaut, der die Jungs in Entzücken versetzte.

Samstag ging es aber erst mal los. Ich musste doch meine alten Wirkungsstaetten wiedererfahren. Da Montreal ja franzoesisch sprachig ist, hab ich nicht begriffen, dass die Abfahrt zu Nuns Island gleichbedeutend mit Isle de Souers (schreibt man Schwester so?) ist. Das war vor Urzeiten eine Insel fuer Nonnen und da lag die damalige Wohnung, waehrend unserer ersten 2 Jahre, aber 1972 wurde noch mehr englisch gesprochen! Also fuhren wir erstmal nach Beaconsfield-ein Stadtteil von Montreal. Da haben in den folgenden 2 Jahren gewohnt. Das Haus konnte man von der Strasse kaum sehen. Damals gab es nur einen kleinen Weihnachtsbaum, den wir persoenlich im Wald ausgegraben hatten , um unsere wunderbare Weihnachtsbeleuchtung festzuschrauben. Dieser Baum ist heute riesig und ausserdem ist der restlich Vorgarten voellig bepflanzt und wirkt winzig. Natuerlich hab ich gleich die Garageneinfahrt wiedererkannt, die unter das Elternschlafzimmer fuehrt. Die war mal voll Schnee und wir haben uns immer von den Seiten reingeworfen. Aber die war frueher auch viel breiter...Dann haben wir geklingelt und es war jemand da und sie hat uns gleich reingebeten, da sie selber auch alle paar Jahre zu ihrem Elternhaus faehrt und es gern anguckt. Es war richtig nett darin. Sie haben es zwar grundlegend renoviert und um einiges vergroessert, aber ich hab es dennoch wiedererkannt. Nur mein ehemaliges Zimmer war frueher ganz anders. Sie haben es vergroessert, indem sie die Trennwand zum Gaestezimmer rausgenommen haben, aber das es frueher nur halb so gross gewesen sein soll, kann ich kaum glauben! Im Garten gibt es jetzt es einen pool, aber der Garten ist dennoch riesig. Super Garten. Dann sind wir noch ein bissl auf der Strasse rumflaniert und der Nachbar gegenueber fragte uns, ob sie das Haus verkauft, da er es gleich nehmen wuerde! Er erzaehlte, dass in der Strasse niemand mehr von frueher wohnt und er selber ist auch erst vor ein paar Jahren zugezogen. Meine alte Grundschule hat vor 1 Jahr zugemacht. Sowas!! Machen die einfach meine Schule zu! Wir sind trotzdem hin und sie lag viel naeher als frueher! Die Fenster waren teils zerbrochen und alles machte einen schlechten Eindruck. Schade. Das kleine Waeldchen neben der Schule ist aber noch da und sieht noch genauso aus. Dann ging es weiter nach downtown Montreal. Die Altstadt ist sehr schoen und wir flanierten lang am Wasser entlang und bewunderten die Strassenkuenstler. Um 7 kehrten wir zu Micheline und Alan zum Abendessen zuruueck und sie verkuendeten uns, dass sie am Sonntag um 5 morgens mit ihrem aeltsten Enkel (20 Jahre alt) in die noerdlichste Spitze von Quebec fahren muessen, weil er dort eine Art Studium beginnt. Das sind 11 Stunden Fahrt und sie wollen ihm beim Einschreiben und Wohnungssuche helfen. Es war nicht klar, wie lange sie bleiben muessen. So hatten wir deren Haus also einige Tage fuer uns allein und mussten unsere Kinder nicht ganz so oft ermahnen, sich zu benehmen und etwas leiser zu sein.

Sonntag frueh zogen wir dann los, um unsere ehemalige Wohnung und meinen Kindergarten zu sehen und fanden sie auch auf anhieb, obwohl ich damals erst 4, 5 Jahre alt war. Dann folgte der Besuch vom botanischen Garten, dem Olympiagelaende von 1976, der Formel-1-Rennstrecke, dem habitat-Gebaeude und dem Biosphere von der Expo 1967.

Montag ging es dann 2,5 Stunden weit in den Norden nach Quecec-city. Wir fuhren erst zu den Montmorency-Wasserfällen, die noch etwas östlicher von der Stadt liegen. Da fließt der Montmorencyfluß in den St. Lawrenzstrom und stürzt sich dabei ganz spektalulär über 83 m hohe Klippen. Das sind 30m mehr als die Niagarafälle! Mit einer Seilbahn sind wir hoch und dann kann man in einem großen Bogen über diverse Brücken zurücklaufen. Sehr schön!
In der Stadt sind wir kreuz und quer flaniert und haben ein Restaurant gefunden, wo es lecker französisches Essen gab und die Bedienung sprach KEIN englisch, nur französisch! Marlon wurde blöderweise von einer Biene in die Schulter gestochen, aber er reagierte nicht übermäßig allergisch. Ist ne tolle Stadt mit irre viel alten Gebäuden und Straßenkünstlern, Touristen. Man fühlt sich überhaupt nicht wie in den USA, sondern wie in Europa. Das ist mal ganz schön, nach fast 6 Monaten Abwesenheit! Zurück fuhren wir ne nette kleine Straße am St. Lawrenz entlang und als es dunkel wurde gingen wir auf die Autobahn. Das Theater war groß, als wir nicht erlaubten, dass sie sich bei unserer Rückkehr noch in den pool stürtzten.

Dienstag stand ich dann früh um 8 am pool und fror, aber die 3 sind da wie die Bekloppten rumgeplantscht. Irgendwann wurde ihnen auch kalt, sie duschten heiß und wir starteten zu unserer Tour ins Upper Canada Village. Das ist nur 1,5 Stunden entfernt und ist ein Museumsdorf. 1950 wurde der St. Lawrenz umgeleitet und 8 Dörfer wurden geflutet. Sie versetzten 500 Gebäude und 25 Häuser aus der Zeit von 1860 kamen in dieses Museum. Dann wured alles lieblich hergerichtet und möbliert und es laufen Menschen in der Kleidung aus der Zeit umher und erläutern alles. Es war ein wunderschöner Spätsommertag, knallblauer Himmel,der Fluß glitzerte, weder zu heiß noch zu kühl und überhaupt kein bissl schwül!!! War richtig nett dort. Diesen Ort hatte ich auch viel größer in Erinnerung und vor allem war da immer so eine ganz lange Sandstraße, über die man sich vor 35 Jahren zum Ausgang schleppen mußte, wenn man den ganzen Tag schon unterwegs gewesen war. Die fand ich nimmer?!

Mittwoch verließen wir Montreal. Leider hatten wir Micheline und Alan die ganzen Tage nicht erreichen können. Zum Glück hatte ich die Telefonnummer von deren Ferienhaus in Sutton und da ging auch jemand dran. Das war Roma, eine uralte Freundin von Micheline und Alan und sie wußte über uns Bescheid und sagte wir sollen einfach kommen und sie hat den Schlüssel für unsere Ferienwohnung. Uns kam das zwar alles etwas komisch vor, aber wir wollten weiter! Wir mußten etwa 1 Stunde nach Osten fahren, Richtung USA Grenze. Sutton ist eigentlich ein Wintersportort und er liegt auf 600 m Höhe und man kann bis auf 1000m hoch zum Ski fahren. Soll schneesicher sein! Nun es lag zum Glück kein Fitzelchen Schnee als wir eintrafen. Wir fanden das Haus, Roma lag wie verabredet am pool, gab uns den Schlüssel und war sehr nett. Micheline und Alan besitzen da 2 nebeneinanderliegende Ferienhäuser mit je 6 Wohnungen und im Sommer ist recht wenig los. Wir hatten eine Wohnung mit 3 Schlafzimmern und offenem Kamin. Den brauchten wir auch, da es kühl war. Unsere Kinder hielten sich zwar überwiegend im pool auf, aber innen war es nicht soooo warm! Roma war mit ihrem Sohn, Schwiegertochter, Enkel (11 Jahre) da und so hatten Lauri und Marlon noch einen Spielkollegen. Irgendwann erkundeten wir dann das Dorf und waren Crepes essen. Richtig nette Läden gab es da! Leider war an Wandern nicht zu denken, da ALLE nach wenigen metern bergauf jammerten, aber wir schoben die Schuld kollektiv Trixi in die Schuhe. Abends entzündeten wir draußen mit den Anderen ein Feuer und gingen stinkend ins Bett.

Donnerstag mittag kamen Micheline und Alan mit 2 ihrer Enkel an. Die waren 10 und 12 und harmonierten vorzüglich mit den bereits anwesenden 7, 9 und 11 jährigen. Sie strolchten ohne Erwachsene durch die Gegend, vergnügten sich im pool, sahen eine DVD, machten popcorn und abends gab es Lagerfeuer, aber da es bald ernsthaft regnete mußten die Marshmellows gegrillt werden, bevor es Würstchen vom Gasgrill gab!

Freitag regnete es immer noch und wir verließen Sutton und Canada. Vermont durchfuhren wir und der Mount Washington (New Hampshire) war unser erstes amerikanisches Ziel. Der ist 1916 m hoch und wir fuhren mit dem Auto hoch. Man sah nix. Es war nur neblig, windig, kalt! Oben speisten wir Pizza und Hotdogs. Dann ging es weiter nach Maine an die Küste. Ogunquit war unser Endziel für diesen Tag und das ist auch ein Ort aus meiner Vergangenheit! Hier verbrachten wir mit vielen Freunden einige Sommerwochenenden von 1972-1976. Ich erkannte nix, aber so Sommertouriküstenorte verändern sich sicher im Laufe von 3o Jahren ein wenig?! Na, uns gefiel es sehr gut und das Meer war toll! Steffen bekam endlich seinen ersten Lobster zu speisen und die New England Clam Chowder (Muscheleintopf)

Samstag ging es dann weiter zu unserm Ferienhaus in Westdennis, auf Cape Cod. Erstmal hielten wir aber in Boston, Massachusetts. Es war soooo eklig warm (96°F=37°C) und schwül, das wir kaum Lust hatten auszusteigen, aber das mußte doch auf unserer Sightseeing-Liste noch abgehakt werden!! So packten wir Trixi in ihre Karre und schleppten uns von einem Lemonade-Stand zum nächsten und waren in einem extrem runtergekühlten Restaurant essen. Den Frog Pond mußten wir auch noch bewundern, aber es war keinerlei Kühlung, da das Wasser eklig warm war. Das Parkhaus war soooo teuer, als wären wir für nen ganzen Monat geblieben. Ein ander mal im kühlen Herbst werden wir wieder kommen und feststellen, dass es eine schöne Stadt ist. Auf der Weiterfahrt stoppten wir noch im Fenway Park, wo die Spiele des Top-Baseballteams Boston Red Sox stattfinden.
Endlich im Ferienhaus angekommen war es fast dunkel, neblig, leicht regnerisch aber zum Glück kühl! Wir leerten das Auto völlig-sehr interessant nach 1 Woche rumfahren! Dann zog Steffen nochmal mit den Kindern los zum Einkaufen und ich sortierte unseren ganzen Kram ein. Das Haus war sehr schön, nette Möbel, gute Küchenausstattung.

Sonntag ging es an unseren Strand. Da konnte man hinlaufen oder man zahlt 15 $ Parkgebühr!

Montag fuhren wir ans Ende von Cape Cod, nach Provincetown. Das ist bekannt für sein hohes Schwulenaufkommen, aber auch fürs Whalewatching. Beides bewunderten wir. Um 10 fuhren wir für 3 Stunden raus aufs Meer. Es war unglaublich wie lang ein Wal uns begleitete, unter uns durchtauchte, mit seiner Schwanzflosse wedelte und ins Meer kackte! Später sahen dann noch 3 andere Wale. Echt super beeindruckend! Natürlich vergaßen wir die Sonnencreme und kamen mit Sonnenstich, Sonnenbrand, seekrank, durstig und hungrig ans Ufer zurück! So kehrten wir erstmal schön ein und flanierten dann durch den Ort, der echt klasse ist! Zum Schluß fuhren wir noch auf die andere Seite der Bucht an den Race Point Beach, wo die Kinder sich in die Wellen stürzten und Steffen den Sonnenuntergang knipste und später gegenüber den Vollmond.

Dienstag wollten wir an einen Strand mit großen Wellen, da der Hausstrand nur seichte Wellen bietet. Wir wollten nach Orleans an den Nauset Beach, aber wir landeten in Eastham am Nauset Light Beach. Das passiert manchmal wenn man seinem Navigationsgerät 100 % vertraut! Der hatte glücklicherweise auch große Wellen. Auf dem Rückweg entdeckten wir dann den richtigen Nauset Strand, der auch ein kleines Selbstbedienungsrestaurant am Strand hat. da planten wir einen Ausflug für einen anderen Tag hin.

Mittwoch ging es nach Hyannis in die Cape Cod Potato Chips Fabrik. Da kann man in die Fertigungshalle reingucken und am Schluß im gift-shop alles was irgendwie mit Chips zu tun hat erwerben: Postkarten, T-Shirts, Tassen, Malbücher, Schnapsgläser, Schlüsselanhänger, Mousepads, Kappen...In Hyannis am Hafen konnte man mal wieder lobster roll, clam chowder, Hot dog, Pizza speisen. Auf dem Rückweg kamen wir nicht am Reebok Outlet Store vorbei und erwarben für Trixi, Marlon, Stefanie Schuhe (3. Paar umsonst!) und für Steffen diverse Trikots.
Steffen kehrte mit den Jungs später noch beim Minigolf ein und einer Baseball-Schlag-Übungsanlage. Ich flanierte mit Trixi an unseren Hausstrand.

Donnerstag ging es dann an den echten Nauset Beach in Orleans und der war auch echt toll! Mittags gab es von dem kleinen Selbstbedienungsrestaurant lobster roll, clam chowder, Salat mit Cranberries, Ziegenkäse, Himbeerdressing, Hot dog, Pizza. Es war gar kein Problem über 50$ auszugeben! Später schwammen 4 Seehunde gemeinsam am Strand vorbei und wir hatten schon wieder Sonnenbrand. Es war ein herrlich sonniger Tag, aber der Herbst macht sich durch kühlen Wind bemerkbar und so spürt men das Verbrennen der Haut nicht. Quarkpackungen waren aber nicht nötig-das Zeug kriegt man hier ja auch garnicht!

Freitag, letzter tag und es regnet. So mußten wir in einer Regenpause Jetski fahren gehen.

Samstag: Abreise um halb 10. 5 Stunden Autofahrt nach Hause. Gefahr von viel Stau, da Sommerferienende in ganz USA, Montag noch heiliger Laborday-Feiertag, wir zum Schluß durch die bronx müssen, wo es immer voll ist. Erst fuhren wir einen Umweg über Rhode Island, da es da so schön ist und kehrten auf halber Strecke in einer riesen Outletmall ein. Da machten wir richtig fette Beute! Bei levis gab es für Steffen 2 Jeans und 2 Sonnenbrillen, für Marlon 1 Jeans; bei Oshkosh für Trixi einen Herbsthut, 2 Oberteile und für Marlon einen Pulli; bei childrens place für Trixi einen Rock, ein Kleid, eine Jeans; bei Timberland für Steffen Schuhe und die allercoolsten, ROSA dicken Winterschuhe für Trixi für 19$!!!; bei Reebok bekam Lauri Basketballschuhe, in einem weiteren Schuhladen bekam auch ich Schuhe und Steffen auch noch welche. Ich hab sicher noch was vergessen.Wir mußten mehrfach Tüten zum Auto schleppen, da es nicht mehr tragbar war. Insgesamt wäre der Urlaub günstig gewesen, wenn nicht die Outlet-Läden wären und die Lobster!

Montag. Es ist Laborday. Die Schule geht erst Mittwoch los und ich dachte schon morgen. Steffen darf aber schon zur Arbeit und ich darf meine netten 3 Kinder ein letztes mal voll genießen! Die 11 Wochen sind aber doch schnell rumgegangen. Ich habs mir schlimmer vorgestellt. Schlimm ist, dass wir seit gestern Mitglied im Y sind. Das war ehemals der YMCA und ist eine Mischung aus Fitness-Studio, katholische Familienbildungsstätte, Treff für Alle, einziges Hallenbad weit und breit. Da beginnt Trixi morgen ihre Schwimmkurskarriere und ab Mittwoch werd ich morgens versuchen den Urlaubsspeck los zu werden. Die machen schon um 5 auf und Steffen ist sich noch nicht sicher, ob er sich das antut oder spät nach der Arbeit hintingelt!
Momentan sind alle mit dem neusten Spielzeug unterwegs. Ein richtig gutes ferngesteuertes Auto. Ich hoff die Batterie ist gleich leer und es muß ans Ladegerät und wir gehen ein letztes Mal ins Freibad. An Laborday schließt alles, der Sommer ist rum!

Samstag, 1. September 2007

Der Alligator ist gefangen !!! (25.08.07)

Hier die Original-Bericht aus der Lokalzeitung über unseren Alligator im 80 Meter entfernten Pond (Teich)

The Tail (sic) of Westfield’s ‘Allie Gator’ at Gregory’s Pond



Sometimes, seemingly little stories capture the imagination and interest of the public. Over the last week, the Westfield alligator at Gregory’s Pond has done just that. We’ve received more calls about the alligator from readers providing information or seeking more information. One reader even noted that the last reported sighting on the government’s website of an alligator in New Jersey was in 1942, at Mindowaskin Pond in Westfield, of all places. With each reported sighting, little “Allie Gator” grew another foot. In a day or so, it had grown to a length as long as five feet. Enterprising youngsters set up a stand at Gregory’s pond selling Gatorade to curiosity seekers. Within a few days, “Allie Gator” had been videotaped,
on television and in the newspapers. Authorities’ initial plans involved letting nature take its course, presuming winter would end the tail (sic). As Allie’s celebrity status grew, authorities too found it fun to get involved. Alas, last Saturday, the Westfield Police Department bravely “yellow taped” the circumference of the pond. Spectators gathered, but were kept at bay, while Fish and Wildlife gents
ventured into the deep. “Allie” was lured from the lily pads and an alert huntsman was able to affix the net. Eyewitnesses recounted the struggle between man and beast – man finally prevailing as “Allie Gator” was extracted from Gregory’s Pond. He was rendered harmless with his jowls taped closed, masking the rows of razor sharp teeth. The monster of the pond was no more, off presumably to sanctuary in warmer climates. Some say the geese rejoiced and returned to the pond the next day.
There have been many tales and tails from the town throughout the years – and a plethora of writers available to embellish. As the monster gator of dimensions perhaps to five feet was measured that day at Gregory’s Pond, the ruler of Allie counted only 30 inches from head to tale (sic).

Donnerstag, 16. August 2007

Montreal

Morgen fahren wir nach Montreal. Steffen plant mittags zu Hause zu sein, da wir ca. 6,5 Stunden Autofahrt vor uns haben. Wir werden dann bei uralten Bekannten meiner Eltern für 1 Woche hausen. Ich bin sooo gespannt, da ich seit ca. 1976 (da war ich 7 oder 8) nimmer da war. Dann will ich zu unserm damaligen Haus und zu meiner Grundschule und all den Plätzen, wo wir uns 4 Jahre rumgetrieben haben. Dann wollen wir auch noch nach Ottawa und Quebec-city. Unsere Bekannten haben außerdem ein Ferienhaus in Sutton, einem Skigebiet östlich von Montreal. Das wollen wir uns angucken und kommen dann vielleicht im Winter wieder, da wir irgendwann 1 Woche Winterferien haben.
Die 2. Urlaubswoche sind wir auf Cape Cod in einem vorgebuchten Ferienhaus und entspannen mit unseren 3 lieben Kleinen am Strand!? Von da aus wollen wir auch noch nach Boston und sonstige Attraktionen bewundern: z. B. Whale watching!! Ich hoff die Biester zeigen sich.
Im Moment haben die Jungs kein camp und es ist etwas anstrengend, aber der Urlaub steht ja vor der Tür.
Trixi hat zum Glück durchgehend preschool und geht da täglich von ca. 9 bis 3 hin. Sie bekommt dort warmes Mittagessen und macht Mittagsschlaf von 1 Stunde. Sie hat da echt Spaß und ich bin sooo froh, dass wir sie im Juli haben wechseln lassen!!.
In fast ganz Deutschland geht die Schule wieder los, aber wir haben noch Zeit bis zum 4.9.! Ist doch nicht zu fassen, wie schnell 11 Wochen rum gehen. Dann meld ich mich mit einem ausführlichen Urlaubsbericht.

Montag, 6. August 2007

Rafting

Wir sind wieder trocken. Am Wochenende waren wir rafting. Es war gaaaanz harmlos-für mit Kinder! Wir waren 5 Familien (das bedeutete 13 Kinder) mit 4 großen Schlauchbooten und 1 Kajak. Der Delaware river ist der Grenzfluß zwischen New Jersey und Pennsylvania, von uns 1,5 Stunden entfernt, ziemlich breit, meist langsam fließend, teilweise kann man drin stehen, an den Ufern ist alles bewaldet. Sehr idylisch! ALLE müssen Rettungswesten tragen, wenn Kinder sie ausziehen kostet das 90$ Strafe, aber es ist ein Riesenspaß mit der Rettungsweste im Wasser dahin zu treiben ohne was tun zu müssen. So haben wir uns auch meist fortbewegt. 2x haben wir ca. 20 Minuten intensiv gepaddelt ansonsten ging es sehr gemächlich zu. Die Sonne knallte auf uns runter und die Kühlbox stand wohlgefüllt in der Mitte des Bootes. Das Ganze began um 1 und um 6 muß man am Zielstrand ankommen, damit die einen im Kleinbus wieder hoch zum eigenen Auto bringen. Am Büro waren wir schon um halb 11 angekommen, da war aber eine sehr lange Schlange und bis alle 5 Familien alle Formalitäten erledigt hatten und wir im Boot saßen, waren tatsächlich 2,5 Stunden vergangen! Lang blieb kein Kind im eigenen Boot. Entweder hingen sie im Wasser oder kaperten ein anderes Boot. 2x machten wir Pause und Picnic auf einer der vielen Inseln. Einfach ein SUUUUPER Tag!

Alligator im Teich von unserem Wohngebiet

Diese email erhielten wir soeben:

Dear Brightwood Residents:
By now, most of you have heard that there is an alligator living in our pond! Well, it is true!!! Yesterday, a Brightwood resident saw and took pictures of him sunning himself on the lawn around the pond. The police have been alerted and have come out a few times but have not been successful in seeing or capturing it. PLEASE keep your children and dogs away from the pond until it is captured and if you do see him...PLEASE call the police immediately and stay there until they arrive to show them where he is. Also, if you see anyone around the pond – please warn them. Thank you!!!

Freitag, 3. August 2007

Opa Heinz zu Besuch

Opa Heinz war vom 11.7.-31.7.07 bei uns zu Besuch. Wir haben viel erlebt und vorallem hat er unseren Sommerferienalltag miterlebt. Es folgen einige unserer Aktionen in dieser Zeit:


Fest beim summercamp in der Schule am Abend. Dort sollte es unter anderem Hamburger geben und alle Eltern sollen was Spenden oder Spiele organisieren, damit viel Geld zusammenkommt, um es wiederum mit den Kindern auszugeben (Kino, Popcorn, Pizza, Schatzsuche, Ausflug in den Zoo...). Wir wollten Heinz die Schule von innen zeigen. Der nette Hausmeister (meist sind Schulhausmeister so Motzer, aber der ist immer nett) schloss uns die Tür zu Marlons Trakt auf und wir durften überall rumlaufen. Im Hof gab es zig Spielstationen und Heinz spendierte erst mal ganz viele Tickets. Trixi ließ sich als Prinzessin bemalen, die Jungs machten alle möglichen Ballspiele, es gab Hotdogs, Zuckerwatte, Limonade und zum krönenden Abschluss durfte Marlon bei einem Spiel mitmachen, wo man kleine lebendige (!!) Fische gewinnen konnte! Lauri bekam von einem Schulkumpel noch ein paar geschenkt. Damit radelten wir zum Teich bei uns um die Ecke und ließen sie frei.

Steffen war bei Heinz Ankunft 4 Tage in Alabama gewesen, kam jetzt kurz vorbei und musste nach einer Stunde weiter zu einem Workshop über Nacht.

Wir waren in der großen Stadt New York. Sind mit dem Auto nach Jersey City gefahren. Das liegt noch auf der New Jersey Seite und man ist nur durch den Hudson River vom New York State und der city getrennt. Unter den Fluß hindurch führt der PATH, eine U-Bahn. Auf New York-Seite haben wir erst mal die Riesenbaustelle am World Trade Center bestaunt und sind dann zum Südende von Manhatten gelaufen. Die Kinder brauchten schon bald einen Hotdog als Stärkung. Am Südende haben wir die Schlange gesehen, die für die Fähre zur Freiheitsstatue anstehen. In einigen Tagen wollen wir auch hin, aber wir werden geschickter weise von Jersey City aus hinfahren. Wir sind in einen der Doppeldeckerbusse eingestiegen und haben oben in der Sonne gesessen. Es ging kreuz und quer durch die Stadt und wir stiegen am Empire State Building aus. Steffen hatte schon zu Hause per internet die Tickets gekauft und so konnte man die Warteschlange umgehen. Lauri, Trixi, Stefanie wollten nicht mit hoch, sondern klapperten ein paar Schuhläden ab und gingen Kaffeetrinken. Marlon, Heinz, Steffen bestaunten die Stadt vom 86. Stockwerk aus!!! Dann liefen wir zum nächsten Bus und erwischten ihn einige blocks entfernt kurz vor Feierabend. Mit ihm ging es durch die Upper West Side, um den Centralpark, durch Harlem und zurück am Rand der Upper East Side. Wir stiegen vor dem tollsten Spielzeugladen der Welt aus (FAO Schwarz) und Trixi war von den Tanzkleidern begeistert. Es war schon spät, es wurde dunkel, wir hatten Hunger und waren müde und hatten einen weiten Weg vor uns-lauter Argumente um mit 2 Taxis zurück zum World Trade Center zurückzufahren. Dann ging es wieder runter zur U-Bahn.

Kontrastprogramm: Strand
Um 10 kamen wir los und fuhren etwas mehr als 1 Stunde an Lauri´s Lieblingsstrand (Point Pleasant). da gibt es nicht nur Wasser, Wellen, Sand, sondern auch Spielhöllen. Die Wellen waren klasse und alle glücklich. Wir blieben bis ca. 4 und als wir in Westfield ankamen, saß Alban im Liegestuhl im Garten.

Die Jungs haben eine Woche von 9-12 Tennis-summercamp.

Ausflug in das Great Swamp National Wildlife Refuge. Das ist ein Sumpfgebiet mit Holzstegen wo man Tiere beobachten kann. Da wir schon 3 wildgrölende Raubtiere bei uns hatten, zeigte sich kaum ein anderes. Wir sahen eine Schlange (? oder Blindschleiche) und konnten eine schwarzweiße Wasserschlange erahnen. 2 Wasserschildkröten konnte man ganz gut schwimmen sehen. Dann gab es auch noch ein paar Vögel und Libellen und sogar Ameisen! Wir waren die einzigen Besucher, aber am Ausgang trafen wir einen Ranger und der erzählte uns, am Wochenende kämen bis zu 500 Leute!

Menlo Mall. Das ist ein riesiges Einkaufszentrum. Es gibt überwiegend Klamotten, Sportsachen, Spielsachen, Bücher, Musik, Süßigkeiten, Freßbuden. Mittagessen in der Cheesecake Factory. Das ist zwar keine reine Käsekuchenfabrik, aber sie haben ca. 15 verschiedene Käsekuchen. Nebenbei ist es ein Restaurant mit riesigen Portionen und das Gebäude sieht von innen und außen sehr ungewöhnlich aus! Es war eklig schwülwarm als wir die eisige Mall verließen.
Der Regen kam. Es goss bald so doll, dass alle ihre Schwimmsachen anzogen und einen Riesenspaß hatten. Sie duschten sich unter der verstopften und darum überlaufenden Regenrinne. Kaum war Schluss mit Regen, kam Mercedes zum Englischunterricht angefahren. Heute war eine tour in die Bücherei geplant. Da sie die Jungs aus Versicherungsgründen nicht in ihrem Auto transportieren darf, bin ich mit und Trixi blieb bei Heinz.

Die Jungs, Heinz und Steffen fuhren zum Yankee-Baseballspiel nach New York in die Bronx! Steffen kam um 4 heim und er überlegte lang, wie sie hin kommen sollen, da manchmal unerträgliche Staus sind oder man fährt mit dem Zug und dann noch 2x U-Bahn und ist ewig unterwegs und das kann auf dem Heimweg echt unangenehm sein, wenn man die Kinder noch im Schlepptau hat! Sie hatten ein Riesenglück und brauchten mit dem Auto insgesamt nur 1 Stunde von Haus zu Haus! Leider verloren die Yankees, aber es war doch ein klasse Erlebnis.


Wir wollten einen schönen Ausflug machen, aber irrten uns im Bundesstaat!
Es gibt eine nette, kleine Stadt Allenstown in New Jersey und die liegt ca. 1 Stunde von uns nach Süden. Dann gibt es eine langweilige, mittelgroße Stadt Allenstown in Pennsylvania und die liegt 1,5 Stunden von uns nach Südwesten. Irgendwie kam es, dass wir die falsche Stadt ins Navigationsgerät eingaben und da der Unterschied nicht sooo riesig war, merkten wir es erst, als wir schon wieder auf dem Heimweg waren. Davor waren wir aber gut bei einem Italiener essen und dann kam der highlight: die Bushkill Falls. Sie werben für sich selber als Niagarafälle von Pennsylvania. Dort war es wirklich schön. es gab viel Holzstege, Brücken. Treppen am Fluss entlang und wir verbrachten da sicherlich 2 Stunden.

Wir fuhren in den Cheesequake State Park, wo es einen schönen Badesee geben soll. Es war zwar eine halbe Stunde fahrt dorthin, aber es war recht nett. Es gibt einen bewachten Sandstrand, Spielplatz, Eis und den üblichen fastfood-Kram, Picnic Plätze.

Zoo in den Bronx. Wir haben jetzt eine Dauerkarte und damit spart man auch 4x im Jahr die 10$ Parkgebühr und im Zoo einige Sondereintritte und bekommt 10% Nachlass auf Essen, Trinken und all die netten Souvenirs! Merkwürdigerweise schließen sie um 5. Der Zoo wirbt damit, der modernste, größte und schönste der WELT zu sein und da war ich doch arg skeptisch, aber wir waren alle begeistert!

Die Freiheitsstatue war unser heutiges Ziel. Trixi tricksten wir aus. War eigentlich kein Austricksen, da sie total gern in die preschool geht und wir dachten uns, es ist einfacher ohne sie. Erstmal bewunderten wir gemeinsam die frisch geschlüpften Küken in ihrer Gruppe. Total süüüüß. Marlon war hin und weg. Dann ging es schon aus Westfield raus. Es war noch vor 9 und wir waren schon unterwegs! Wir steuerten den Liberty State Park an. Der liegt auf New Jersey Seite in Jersey City und man spart sich somit die Fahrt nach New York rein. Die Schlange, die in New York wartet hatten wir ja gesehen! Wir erwischten die Fähre um 9:45 und erreichten um 10:00 Ellis Island. Das ist die erste Insel, zwischen 1892 und 1954 die größte Einwanderankunftsstelle des Landes. Über 12 Mio. Einwanderer setzten hier erstmals den Fuß auf neuen Heimatboden. Das Gebäude ist renoviert und ein Museum. Um 10:45 fuhren wir zur zweiten Insel. Hier steht New Yorks bekanntestes Wahrzeichen! Der Blick von der Fähre auf die Statue und auch auf Manhattan ist toll!

Am 25.7.07 Ich packte dann mein Köfferchen, um Steffen um ca. halb 4 am Flughafen abzuholen (er war wenige Tage in Deutschland und mit Ulf, Heike und seiner Mutter im Marly!) und dann unseren 10. Hochzeitstag in New York zu feiern! Heinz hütete die Kinder, mähte den Rasen, duschte das Kleinvolk, las vor und brachte sie alle glücklich zum Schlafen! Als Überraschungsgeschenk bekam ich einen15 minütigen helikopter-Rundflug über dem Hudson verpaßt! Stefffen flog aber auch mit. Wahnsinn was es da alles zu gucken gibt! Wir gingen dann fein essen und noch in eine roof-top-bar mit Blick auf das Empire State Building! Übernachtet haben wir dann in brooklyn und waren soooo froh, nicht noch den langen Heimweg nach Westfield antreten zu müssen!

Strandtag. Diesmal ging es „nur“ nach Sandy Hook. Das ist unser nächstgelegene Strand, bei freier Fahrt in 45 Minuten zu erreichen. Auf dem Hinweg hat das auch geklappt und wir aalten uns noch vor 12 in Sonne, Sand und Wellen. Die Kinder sind immer nur mit Gewalt aus dem Wasser zu kriegen. Zum Pommes essen konnte Heinz sie bringen, aber nach kürzester Pause waren sie wieder in den Fluten. Marlons Brust und Lauris Gesicht brannten irgendwann so arg (wohl eine Mischung aus groben Sand, Wellenkraft, Salz und Quallen(?), dass wir abreisen konnten. Um 4 saßen alle im Auto und fuhren noch ans Ende der Halbinsel, wo die verlassene ehemalige Küstenwachtstation Fort Hancock ist. Auf dem Heimweg gerieten wir im letzten Viertel in einen zähen Stau.

Der große Ausflug steht bevor: Das Land der Amish-people (32 mal 24 km großes Gebiet im Osten von Pennsylvania) und Washington. Bei den Amish waren wir an Ostern ja schon gewesen und kannten eine Anlaufstelle von wo man Busfahrten machen konnte, einen Kinofilm sehen, ein nachgebautes Wohnhaus besichtigen, essen, Souvenirs einkaufen...Steffen und Heinz machten die Hausführung mit, bei der man schon einen guten Einblick in das Leben der Amish bekommt. Sie führen meist ein bäuerliches Leben im Einklang mit der Natur. Sie leben ohne Strom und lehnen den technischen Fortschritt in vielen Alltagsdingen ab, haben allerdings einen gasbetriebenen Kühlschrank. Tragen Kleidung wie vor 100 Jahren. Benutzen keine Reißverschlüsse. Arbeiten von Sonnenauf- bis untergang. Sind Bauern oder Handwerker. Gehen nur 8 Jahre in ihre eigenen Schulen. Alle Schüler sitzen in einer Klasse. Sie lernen weiterhin Deutsch, da sie aus Schweiz stammen und viele in der Pfalz ihre Wurzeln haben. Sie sind nicht verpflichtet dort zu bleiben. Mit 16 wird es ihnen freigestellt zu gehen, aber nur 10% verlassen ihre Familie und Freunde. Sie bewegen sich mit Pferdebuggies fort und dürfen auch Roller oder Inliner benutzen, aber keine Reitpferde oder Fahrräder, da man dann zu schnell würde und sich zu weit von zu Hause entfernen würde. 10 Familien sind zu einem Kirchen“verband“ zusammengeschlossen. Da sie meinen, ein Kirchengebäude stehe eh meist leer, treffen sie sich reihum Sonntags zum Gottesdienst und anschließenden Mittagsessen. Im Schnitt hat eine Familie 10 Kinder und so kommt man auf richtig viele Leute! Es gibt eine Kirchenbänkekutsche, die zu dem jeweiligen Bauernhof fährt und die Bänke werden in das leergeräumte Haus gestellt. Nach dem Gottesdienst, der mehrere Stunden dauert, werden aus der Hälfte der Bänke Tische und die Älteren können speisen. Die An- und Abreise dauert richtig lang und so kommen sie am Ende des Sonntags erst wieder heim.

Dann fuhren wir mit dem Auto etwa die Strecke ab, die damals der Bus genommen hatte und sahen viele Wohnhäuser ohne Strommasten, dafür mit Windrädern um Wasser hoch zu pumpen, ungewöhnliche Holzspeicher und Vogelhäuser. Lustig wehte die Wäsche auf der Leine. Dabei herrschte aber strikte Ordnung. Es wurden die Kleider und Hosen nach Größe sortiert aufgehängt! Das fällt hier besonders ins Auge, da der normale Ami immer alles in den Trockner schmeißt. Es kamen uns viele Leute in Kutschen und auf Rollern entgegen.
Der highlight war eine Auktion! Am Straßenrand waren plötzlich Autos und Pferdekutschen geparkt und ein großes Schild warb für eine Auktion. Es war der Hof eines „normalen“ Bauern, das Feld gegenüber war Parkplatz. Wir gingen hin und es war eine Freude soooo viele Amish Leute aus der Nähe zu sehen! Sie haben ja schon sehr merkwürdige Frisuren. Die Mädchen und Frauen haben einfach sehr lange Haare und diese hochgesteckt oder geflochten, aber die Männer haben so komische Pottschnitte! Vom Zeitpunkt ihrer Heirat rasieren sie sich auch nimmer und die Bärte sind total uncool. Der Auktionator sprach im rasenden Tempo und verscherbelte z.B. alte Deutsch-Schulbücher für 45$. Interessant war es den Gesprächen der Amish zu lauschen. Sie reden tatsächlich so ein Kauderwelsch aus EnglischPfälzisch!
Dann mussten wir weiter, da wir noch eine 2,5 stündige Autofahrt vor uns hatten.
Unterwegs entschieden wir uns noch einen Stopp in Baltimore zu machen. Da besichtigten wir den inneren Hafen, das Aquarium von außen, das hardrock-cafe auch von außen und flanierten bei der Hitze ein wenig umher.
Um 6 kamen wir im 4 Sterne Hotel in Washington an und erlebten eine positive Überraschung. Die 2 Zimmer waren zwar auf verschiedenen Etagen, aber das eine war sehr schön groß und hatte noch eine extra Arbeitsecke. Das andere bestand sogar aus 2 großen Zimmern und Eckfenstern und extra Kartenspieltisch. Toll!! 4 Arbeitskollegen von Steffen waren zeitgleich als Touris in der Stadt und wir trafen uns um 8 beim Brasilianer zum Abendessen. Da wir zu 6. waren brauchten wir 2 Taxis. Das Essen war sehr gut und noch besser waren die Caipirinhas!!! Sehr spät und müde kamen wir ins Hotel zurück und trafen noch eine kleine Gruppe schwarzer Musiker in der Bar. Einer spielte Klavier und der Rest sang. Trixi begann zu tanzen und sie spielten die amerikanische Titelmelodie von Sesamstraße.
Sightseeing in Washington:
Das Wetter war merkwürdig. Es war schwül und man erwartete jeden Moment eine Schauer. Die ursprüngliche Idee war, dass Steffen und Heinz als erstes auf den Arlington-Friedhof (letzte Ruhestätte für 245.000 amerikanische Soldaten aller Kriege der Vereinigten Staaten seit dem Unabhängigkeitskrieg) fahren und ich aale mich mit den Kindern am pool. Da wir dann doch keinen pool hatten und es zu weit zu den Anderen war - die hatten sogar einen pool auf dem Hoteldach!- hatten wir 2 motzige Jungs am Hals. Also beschlossen wir ins National Air and Space Museum zu gehen. das hatte allerdings noch zu, als wir kamen und wir gingen ins Starbucks um die Ecke zum Frühstücken. Als wir um 10 vor 10 wieder hin kamen, war eine Schlange vor der Tür und uns Erwachsenen kam es sehr unvernünftig vor erst mal stundenlang in ein Museum zu gehen. Wieder war das Gejammer groß, aber wir setzten uns durch und klapperten zu Fuß die großen, geschichtsträchtigen Gebäude ab: das weiße Haus, Washington Monument (der Pinsel), am reflecting pool entlang, Vietnam Veterans Memorial, Lincoln Memorial, Koreakrieg-Denkmal. Dann setzten wir uns zu einer kleinen Mittagspause und Steffen zog los, um das Auto zu holen. Es fing gefährlich an zu Donnern, aber wir schafften es rechtzeitig ins Auto. Den Friedhof verschoben wir nochmals, da das im Gewitter nicht so gut ist und fuhren zur Freude der Jungs zurück ins Museum. Toll ist in Washington, dass alle Museen frei sind. Es ist dazu noch ein tolles Museum und nicht das Einzige. Wir wollen im Herbst einige andere abklappern! Nach 2 Stunden fuhren wir weiter und sahen das Capitol an und da fing es wieder an zu regnen und verschoben den Friedhof auf Mai 08 zusammen mit Marliese! Jetzt hatten wir nur noch 4 Stunden Heimfahrt zu bewältigen!

Start von Marlons 1 wöchigem Golf-summercamp.

So- damit sind die 3 Wochen schon rum und der Alltag hat uns wieder:
Trixi war einen ganzen Tag bei ihrer Freundin und ich konnte mit den Jungs ins Kino: "Ratatouille" ist ein echt witziger Film!

Morgen steht eine rafting-Tour auf dem Delaware river an, aber davon berichte ich nächste Woche, wenn wir wieder trocken sind!