Sonntag, 22. Mai 2011
Lauris Zeh
Ansprache der Schiedsrichter vor Lauris letztem Spiel. Er ist der große in der Mitte
Lauri hat sich bei seinem letzten Fußballspiel den mittleren Zeh gebrochen. Eben kamen er und Steffen aus dem Krankenhaus zurück. Er muß jetzt einen unförmigen Schuh tragen, in dem er den Fuß nicht abrollen kann. Und sie haben 2 Zehen zusammengetaped. Allzu weh tut es nicht. Seine Laune ist im Keller, da er NICHTS wirklich machen kann. Vielleicht ist es in ein paar Tagen schon so gut, daß er einen normalen Schuh wieder tragen kann....?! Das Spiel heute haben sie außerdem auch noch verloren!
Dienstag, 17. Mai 2011
Mit Petra und Thomas am Sonntag in der Stadt
Haben tätowierte Waden...
... und Models beim Herrichten bewundert.
Zum Mittagessen sind wir in den Chelsea Market und haben uns bei The Lobster Place das Opfer ausgesucht...
...und verspeist
Das Schaufenster von der Fat Witch Bakery, ein Laden mit köstlichen brownies.
Die Jungs hatten nicht mitgewollt und waren bei Freunden gebleiben und so waren wir nur mit einem Auto in der Stadt. Da Steffen noch Yankees tickets für sich, Petra und Thomas bekommen hatte, sind Trixi und ich um 4 mit dem Zug zurückgefahren. Die drei waren noch schön Kaffee trinken im Sabarsky und sind mit der Gondel auf die Roosevelt Island im East River gefahren und haben dann das Auto an einer günstig gelegenen U-bahnstation deponiert und sind mit dem Auto zum Stadion. Die An-und Abreise ist immer wieder spannend und man kann viel Zeit im Stau verbringen, wenn man bis zum Stadion mit dem Auto fährt. Das Spiel ging um 8 los, endete um 12 und sie verloren. Aber sie waren um 1 schon zu Hause. Das kommt mir hier beim Schreiben zwar ein bissl sehr schnell vor, aber ich war ja nicht dabei...Und fragen kann ich auch keinen. Steffen weilt diese Woche in Hannover und Petra und Thomas in Boston. Dort werden sie sich die nächsten Tagen durch die Museen schleichen müssen, da es NUR regnen soll. Meine Eltern fliegen morgen ein!
Sonntag, 15. Mai 2011
Freitag, 13. Mai 2011
Besuch im Anmarsch
Petra und Thomas sind gleich hier. Gelandet sind sie schon. Ärgern sich wohl noch mit der Immigration, Gepäcksuche, Zoll, Autovermieter und/oder Verfahren auf dem Weg zu uns rum. Sie bleiben bis Dienstag und wollen dann für eine Woche in den Norden: Boston, Martha´s Vineyard und so. Während sie unterwegs sind werden meine Eltern herkommen und dann für weitere 2 Wochen nach Alaska weiterfliegen. Dann kommen Petra und Thomas nochmals für eine knappe Woche zu uns und danach ist dann schon Juni! Wo bleibt die Zeit?
Blogger wieder repariert
Ca. 20h hat blogger nicht funktioniert. Mein geniales Geschreibe von gestern ist weg. Es ging um das letzte internationale coffee, das ich gestern bestritt. Mit 28 Weibern in unserer Küche. Und ich bekam Geschenke!!!
Nachtrag: jetzt ist der Text von gestern wieder da!
Nachtrag: jetzt ist der Text von gestern wieder da!
Donnerstag, 12. Mai 2011
International coffee
Eben noch hatte ich 28 (achtundzwanzig) kichernde, schmatzende, (Prosecco) schlürfende Weiber aus aller Welt in unserer Küche. Leider war keine Zeit ein Foto zu machen (man kommt ja zu NIX!). Da ich heute das letzte mal Gastgeberin dieses Kaffeeklatsch war, bekam ich viele Geschenke. Und die hab ich jetzt in Ruhe fotografiert. Fand ich super nett! Ich werde die echt alle vermissen!
Ein Bild vom Dorfpark von einem hiesigen Künstler
Eine Kette. Der Anhänger zeigt einen Landkartenausschnitt mit Westfield
Eine Decke mit all den Sehenswürdigkeiten aus dem Ort
Mittwoch, 11. Mai 2011
The Meadowlands
Hab ein Buch gelesen. "The Meadowlands" von Robert Sullivan. Die Meadowlands sind das Sumpfgebiet zwischen Jersey City und New York City, sie werden auch Hackensack Meadowlands genannt, da so der Hauptfluß heißt, der duch sie fließt. Bekannt sind die Meadowlands dafür als riesige Müllkippen mißbraucht zu werden. Sie bestehen aus 34 km² natürlichem Gelände und Teilen von Orten wie Kearny, Jersey City, North Arlington, Secaucus, Lyndhurst, Rutherford, East Rutherford, Carlstadt, North Bergen, Moonachie, Ridgefield, and Little Ferry. Im Buch beschreibt er die Geschichte der Meadowlands mit Anekdoten über Mord, Korruption, Mückenbekämpfung, Entwässungsversuchen, Rodung...Er ist recht besessen davon diese Geschichten aufzuspüren und wenn man schon (noch) so nah am Geschehen wohnt, mußte ich da mal hin. Wir sind ja schon 100mal dran vorbeigefahren, der New Jersey Turnpike führt direkt dran vorbei. Wenn man an den Bahnhof in "Secaucus, Secaucus" oder ins Giants Stadium oder über die Washington Bridge oder einfach nur in den Norden will, kommt man dran vorbei und wundert sich warum da so große Wasserflächen mit Schilf sind, die keiner bebaut!? Es gibt mittendrin den Richard W. DeKorte Park zu dem ich gestern fuhr, da ich durch das Buch neugierig geworden bin. Zum Glück hat man ja heutzutage Navis im Auto. Sonst wäre ich auf den letzten 2 km sicher umgedreht, da ich nur noch Müllautos um mich hatte...Die Richtung stimmte aber und ich wußte aus dem Buch von den (heutzutage kontrollierten und mit allem Umweltschutzschnickschnack ausgestatteten) Müllkippen. Hier kommen Fotos. Zu beschreiben ist das schwer!
Ein Plan, damit man überhaupt mal versteht wo man ist.
Ein Plan, damit man überhaupt mal versteht wo man ist.
So idyllisch ist es hier!
Scheinzypresse, die hier früher wuchs. Sehr tolerant gegen stehendes Wasser.
Whitecedar Falsecypress oder Atlantic White Cedar. Korrekt ist der erste Name, aber landläufig sagen die Leute Atlantic White Cedar.
So war der Blick vor 9/11
Der Blick auf die aktuelle Müllkippe im Rücken
Scarlet Tanager Die allgemeinen Fachleute (die, die das Unkraut roppen und den Müll der besuchenden Schulklassen wegräumen!) haben ihn draußen gefunden und dem Voegelfachmann gebracht.
Hab erst einen Schreck gekriegt, als der da oben saß, aber später sah ich seine Kollegen überall rumrennen. Bisamratten.Der Blick auf das Infogebäude, wo auch viele Schulklassen zum Wandertag hinkommen.
Und da fuhr ich auch noch hin: Snake Hill oder Laurel Hill Park. Er liegt auf der anderen Seite des Hackensack River. Vor 150Millionen Jahren wurde er durch Vulkantätigkeit geschaffen und blieb nach der Eiszeit stehen. Jetzt sieht man nur noch ein 46m hoches Überbleibsel aus den 60er Jahren. Damals wurde er nahezu abgebaut, da sie ihn als Steinbruch mißbrauchten. In der Höhe verlor er 14m. Das Diabas Gestein wurde zum Bau von Städten wie Jersey City verwandt. Den Namen "Schlangenberg" bekam er weil es hier sehr viele schwarze Schlangen gab. Überhaupt ranken sich düstere Geschichten um diesen Berg. Früher gab es hier Kirchen, Krankenhäuser, Kino, Armenhaus, Gefängnis und eine Psychiatrie und dazu gehörte von 1880-1962 auch ein Friedhof. Beim Bau des neuen Bahnhofs "Secaucus, Secaucus" haben Arbeiter beim Anlegen von Baustraßen Särge entdeckt. Es wird vermutet, daß es noch 10.000 unentdeckte Grabstätten hier gibt! Heute steht noch der hohe Schornstein der Verbrennungsanlage.
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