Dienstag, 3. Juli 2007

Trixi

Trixi war heute den ersten Tag in ihrem neuen Kindergarten und blieb von halb 10 bis halb
3 dort. Da ich nicht dabei war gebe ich sie hier im O-Ton wieder:
" hab dort geschlafen, ABC-Puzzle gemacht, Milch getrunken, snack gegessen: so Eckdinger, Mittagessen: Chips, cheese, Hackfleisch, kleine Tomate, Wackelpudding blau-rot-weiß(Bemerkung der Mutter: morgen ist Independence day), gerutscht, geturnt, gibt 2 Sandkästen, viele Kinder, heute nicht getanzt, beim Einschlafen eingekuschelt Geschichte erzählt bekommen, schnell eingeschlafen, Schnuffel nur beim Schlafen(das ist eine Art rosa Hasenstofftier und der Tröster in der Not), beim Bett machen hat Erzieherin geholfen, Bett selbst weggeräumt, es gab eine Olivia, die mit Zöpfen-hat mit mir gespielt, großes Wasserbecken zum Spielen drin im Zimmer, nicht am Computer gespielt, mit Wasserfarben gemalt und eine ganzbunte Farbe die glitzert gehabt, aus Versehen draufgetoucht-is aber egal, gar nicht geweint"
Die Erzieherin hat sie schwer gelobt und Trixi wirkte viel fröhlicher, als am Ende eines preschool-Tages in ihrer alten Einrichtung.

Montag, 2. Juli 2007

Wochenende

Es war viel los am Wochenende.
Eigentlich fing es schon Donnerstag an. Die 2 Lehrerinnen der Jungs waren zum Grillen eingeladen. Marlon war es ein bissl peinlich, aber da er im September ne neue Lehrerin (und wie jedes Jahr auch eine neu gemischte Mitschülermischung) bekommt, sieht er sie als Freundin. Sie hat ihm auch gleich den Vornamen angeboten ("Du"-anbieten geht hier ja nicht). Auf unsere Einladungs-e-mail hin haben sie sich schon fast vor Freude überschlagen, aber hier haben sie sich noch zig mal bedankt und ich glaub sie haben sich ehrlich gefreut. Echt! Marlon´s Lehrerin hat ihre beiden Töchter mitgebracht und die waren garnicht brav, ruhig, höflich, zurückhaltend und sie hat sich entschuldigt, dass sie eine schlechte Mutter sei, aber ich fand das sehr sympatisch. Sie will sogar mit uns in den Ferien in den Zoo in die Bronx fahren. Das haben wir mit Opa Heinz vor und wenn er nix gehen weitere Mitreisende hat, wird es sicher spassig. Wegen der Kinder ist sie so um 8 weg (sie kamen alle schon um 5) aber Lauri´s Lehrerin blieb noch länger. Stimmt also nicht (immer), dass die Amis gleich nach dem Essen aufbrechen und nicht"gemütlich" sind. Sie berichtete uns unter anderem, dass Lehrer immer nur für 10 Monate bezahlt werden, da die Ferien sooo lang sind. In Summe sind es hier14 Wochen und in Deutschland 12, der Unterschied ist also nicht so riesig-deutsche Lehrer würden das sicher nicht lustig finden; dazu kommt noch, dass die Schule hier alltäglich länger ist. Schon in der ersten Klasse müssen alle von 8:40-3:05 (fast 6,5 Stunden)hin. Dagegen bietet Deutschland "nur" 8:00-12:00 (=4 Stunden).

Freitag kam Mercedes, die zusätzliche Englischlehrerin der Jungs. Da sie erst nachmittags beginnt zu unterrichten und zig Schüler hat (allerdings sonst fast nur Erwachsene) kam sie abends um 7:15 zu uns und beteiligte sich am Burger- und Lammessen vom Grill.

Samstag wurde endlich der Sperrmüll abgeholt und danach halfen wir Arne (auch so ein deutscher BASFler) mit dem Transport eines Sofas von IKEA in seine Wohnung in jersey city. Wir sind mit nem großen Wagen ausgestattet, da wir bekannterweise 3 Kinder haben und Arne ist allein und hat so ein normales Auto.
Abends gingen wir halbgetrennt auf 2 Feten. Erst fuhren wir mit 2 Autos um5 zum ersten Fest. Da gab es Unmengen Kinder und so blieb ich mit unseren lieben Kleinen bis zum Schluß (23:00) und Steffen zog um 20:00 weiter auf ein Fest mit/ohne Kinderanteil. Er kam erst um 3 heim.

Sonntag lagen wir am Strand, Steffen flog ab, Astrid zog ein.

Sleep-over, Sao Paulo

Steffen ist in Sao Paulo für eine 4- tägige Geschäftsreise und gleichzeitig hatten wir ein erstes sleep-over hier, was nur besagt, dass Trixi ihre erste Übernachtungsgästin hatte! Es war Astrid, 4 Jahre alt, auch Deutsche und auch Tochter eines deligierten BASFlers. Die beiden sind gemeinsam klasse. Astrid wohnt schon 1 Jahr in diesem Land und spricht gut englisch und mischt die beiden Sprachen auch mal fröhlich. Köstlich. Letztens hat sie ihre "sunbrill" gesucht. Ist bei mir persönlich ein fester Begriff geworden. Es war gestern abend allerdings 11 bis die Damen Ruhe gaben. dafür sind sie erst um 9 wieder erwacht, was bedeutete, dass ich die Jungs mit ihren Rädern alllein zum summercamp losschicken mußte, der zum Glück in ihrer vertrauten Schule stattfindet. Marlon wollte nicht so recht hin, aber ist dann doch mitgeradelt und Lauri hat mir versprochen sich ein bissl zu kümmern (was das wohl bei Herrn Lauri bedeutet...?!). Es haben sich auch einige seiner Klassenkameraden angemeldet und da muß man ihn halt zu seinem Glück zwingen. Da sie noch nicht wieder zurückgekehrt sind (sind vor einer halben Stunde los) hat es wohl auch geklappt, dass sie sich selbst anmelden. Das muß allmorgendlich immer ordentlich von den Müttern gemacht werden, aber wenn doch die Mutter zu Hause rumhockt...? Die Organisatoren haben von mir einen Wisch bekommen, dass die Beiden zur Mittagspause (11:45-!:00) allein heim radeln dürfen. Warscheinlich sind es die Einzigen, die mit dem Rad kommen und dann auch noch allein. Arme vernachlässigte deutsche Kinderlein!

Dienstag, 26. Juni 2007

Alle weg

Schon ein bissl traurig, wenn alle weg sind! Eben haben wir meine Eltern an den Flughafen gefahren und werden sie erst wieder Weihnachten sehen. Claus war ja nur am Wochenende hier und ist somit schon seit 2 Tagen fort und mein Bruder und Mei sind schon sooo lange fort. Als nächstes haben wir Opa Heinz auf der Gästeliste, aber bis dahin ist das Gästezimmer für ca.2 Wochen leer. Der dehumidifier ist wohl auch froh, dass er mal nimmer die Feuchtigkeit aus der feuchten Kellerluft saugen muß! Es ist zur Zeit irre schwül.
Mit Claus sind wir gleich nach seiner Ankunft am Freitag abend nach Jersey City gefahren (gegenüber von Manhatten, auf der anderen Hudson-Seite; ähnlich wie LU und MA mit dem Rhein) und haben einen Haufen Leute getroffen, die wir über die BASF kennen. Wir waren erst toll essen und dann in der Sandbar-USA. Das sollte eine Disco im Sand direkt am Wasser sein, aber der Sand war gesperrt und somit war es eine Disco mit einer Bar im Freien und Blick auf halb Manhatten und einen Yachthafen. Das Publikum war schon klasse! Die Jungs alle mit irren Mukkis und die Hosen oder Röcke der Mädels alle so kurz wie möglich. Das Haar all der Schönheiten war wallend lang und deren Absätze waren ebenso hoch. Interessant war auch, dass die Jungs 20$ und die Mädels "nur" 15$ Eintritt zahlen mußten.
Samstags verbrachten wir einige Zeit in "dick´s sporting goods", wo sich alle mit Wassersandalen, Trikots, Basketball-Hosen und HARIBO-Gummibärchen eindeckten und fuhren dann an den Strand. Wir hatten von sandy hook einen phantastischen Blick auf manhatten. Auf dem Heimweg kehrten wir bei "wegman" ein, ein total schöner Supermarkt. Wir erwarben viel lecker Burger-Fleisch, Steaks, Spieße, Thunfisch, Schwertfisch, Kartoffelsalat, Tomaten+Mozzarella. Dann begann das feiste Grillen und als wir um 11 los wollten, um die restliche Meute vom Freitagabend beim Salsa-Tanzen in New York zu treffen, waren wir total groggy und fielen zu Bett.
Sonntag brachten Steffen und ich Claus zum Flughafen und fuhren dann selber in die city zur christopher-day-street-parade. Das war super und es gab einige echt krasse Figuren, aber es ging insgesamt gemäßigt zu und alle waren zumindest mit dem Wichtigsten bekleidet!

Montag, 25. Juni 2007

Summercamps und neue preschool und cubicle (auch neu)

Es geht los. Die Zeit der Summercamps beginnt. Heut früh um 9 stand ich mit den Jungs in 2 verschiedenen Basketball-Hallen. Da das technisch schwer machbar ist, bekam ich Unterstützung meiner Eltern. Die war dann fast nicht notwendig, da Lauri in die Halle reinkam, dem Trainer seinen Namen nannte, sich einen Ball schnappte und sich nicht weiter für uns interessierte. Wir waren extra 10 Minuten früher in Lauri´s Halle angekommen und so waren wir rechtzeitig in Marlon´s Halle. Er machte uns auch mehr Kummer. Erst nach den 15 Minuten Warmmachen, Stretching und Ansprache durch den Cheftrainer wurden die ca. 50 Kinder in 6 Gruppen aufgeteilt und ich konnte kurz mit seiner zuständigen Tagestrainerin sprechen. Sie nahm ihn ein bißchen unter ihre Fittiche und er weinte ein wenig weniger. Dann düsten mein Vater und ich heim, da da Trixi mit meiner Mutter fertig gefrühstückt auf mich wartete und wir zum Schnuppern in die neue preschool (Westfield day care center) rasten. Wir hatten halb 10 einen Termin und erschienen nur 10 Minuten zu spät. Sie hat sich prima in der Gruppe gemacht. Ich mußte mit der Leiterin einiges im Büro besprechen und in der Zeit hat sie klasse ohne mich mitgespielt. Es sind ca. 15 Kinder in der Gruppe (nur 3 Jungs) und sie haben einen großen Raum, der denen in Deutschland sehr ähnelt. Es sind Kinder im Alter von knapp 3 bis fast 6 dabei. Sie haben eine große Turnhalle, Speisezimmer, recht nettes Außengelände.
In der alten preschool, in der sie seit März war, waren alle Kinder 3, aber Trixi war ihnen oft überlegen und langweilte sich etwas. Außerdem waren in ihrer Gruppe nur 7 Kinder, davon 3 Mädels-eine gute Freundin hat sie nicht gefunden! Das Gebäude war sehr alt und eng und sie sind alle halbe Stunde in einen anderen Raum gezogen: freies Spiel, Mathe, Schreiben, arts and crafts (Malen, Basten), Essen, Schlafen. Das Außengelände hatte auch nur die absoluten Mindestmaße und 1x in der Woche kam der funbus für 1 Stunde, damit das Kleinvolk auch mal Toben kann. Das war ein echter alter Schulbus, der bis auf den Fahrersitz entkernt wurde und mit Turn- und Spielgeräten bestückt wurde.
So hoffe ich, dass sie mit dem Wechsel eine Verbesserung erlebt und auch wieder gern hingeht.
In 1 Woche startet sie dort und darf bis dahin Ferien bei mir machen.
Den Jungs hatte ich versprochen früher zum Abholen zu kommen(halb 12) und so stieg mein Vater an der ersten Halle aus und filmte Lauri während der letzten Aktionen. Meine Mutter, Trixi und ich fuhren zu Marlon und er bemerkte uns erst nicht und wir sahen, dass er einen Riesenspaß hatte!!! Dann holten wir Lauri und meinen Vater ab und fuhren sofort weiter zu Steffen. Er sitzt seit heute in einem neuen Gebäude in einem cubicle und das wollten meine Eltern gern besichtigen, bevor sie morgen abfliegen. Zum cubicle soll er mal selbst was schreiben, wenn er sich eingelebt hat.
Das Training hat Marlon und Lauri viel Spaß gemacht und ich hoff sie werden ab dem Herbst dann auch in einem Verein hier regelmäßig spielen. Lauri hat aber schon bemerkt, dass er noch viel üben muß. Er verbringt allerdings schon lang jede freie Minute am Korb in unserer Garageneinfahrt! Die Kerle hier haben halt alle einige Jahre Vorsprung. Zum Glück haben Lauri und Marlon in Oggersheim Handball gespielt und ein bissl Gefühl für nen Ball in den Fingern.

Sperrmüll

Das neuste Hobby meiner Kinder und meinerselbst ist gefunden! Garagesale (bzw. Rummagesale, Yardsale, Movingsale) ist ja schon ganz gut, aber Sperrmüll-Durchwühlen ist noch vieeel besser! Seit Tagen liegt der Kram anderer Leute an den Straßenrändern und ich war eigentlich auf der Suche nach einem Gartentisch. Den hab ich nie gefunden, aber suuuuper tolle andere Sachen! Ich hoff ich vergess keinen der fantastischen Artikel: plattes BMX-Rad, rosa Puppenbuggy, Big Wheel (eien Art cooles Dreirad), kleiner Basketballkorb für Trixi, bei jemand anderem ein passendes Netz für den Korb, amerikanische Flagge mit passendem Mast (ist sicher verfassungswidrig die wegzuwerfen, also haben wir demjenigen noch was Gutes getan!), Kasten voller Perlen um Ketten aufzufädeln, Monopoly-Spiel, Hundeleine, 3 Basketbälle, 3 andere Bälle(nur teilweise platt und nicht mehr aufblasbar), kleiner Beistelltisch für den Grill im Garten, silbernes Piratenschwert aus Plastik, Superman-Figur, blaues Pferd mit kämmbaren Haaren, 2 goldene Soccerpokale, haufenweise Kleinkrusch, 3 weiße Körbe, Camera für die es keine Filme mehr zu kaufen gibt (Marlon liebt sie aber heiß und innig), Dinoaufkleber
Das die Sachen fast alle alt, aber recht rüstig sind ist ja klar.
Besonders schön ist es, dass die Jungs selber mit den Rädern und Tüten losziehen und mit fetter Beute und überglücklich zurückkehren. Freu mich schon auf den nächsten Sperrmüll! Vielleicht find ich dann ja einen Tisch.

Sonntag, 17. Juni 2007

Zelten am Delaware River (17.06.2007)


Gerade sind wir vom Zeltwochenende am Delaware River nach Hause gekommen. Der logistische Gesamtaufwand für zwei Tage Zelten beträgt etwa fünf Tage. Aber wir haben’s mal wieder gepackt. Etwa 90 Minuten nordwestlich geht es etwas rustikaler zu. Ohne Versorgungswagen von Jürgen und Annette, Nudelsalat von Nadja, den Pavillons von Uschi, Paella-Pfanne und den Flüchen von Bernd beim Zeltaufbauen. Dafür aber mit einer guten Reisegruppe. Vier Familien mit 13 Kindern. Die insgesamt ca. 130 Froesche gefangen haben. Das Wetter war durchwachsen und so haben wir einige Regengüsse im Auto verbracht, weil es keine Unterstände gibt. Die Zelte stehen wenigsten 25 Meter auseinander und die Duschen sind nur mit dem Auto zu erreichen. Wasser und Strom gibt es keinen, Nachts ist es stockdunkel und die Froesche quaken. Dafür aber volles Programm beim Campfire. Da es Bären gibt muss man alles Essen in das Auto stecken. Die Auswahl an elsässischen Spezialitäten ist vergleichsweise gering dafür sind die Steaks super, das Vatertags-T-Bone füllte alleine einen Grilldurchgang. Kaffe gab's aber und Donuts. Auch gut. Leider ist der Zeltplatz alkoholfrei. Strictly enforced ! Na ja ganz ohne wollten wir den Weg ins Zelt dann aber doch nicht antreten. Unser Zelt war der Stolz Pennsylvanias, gesäubert und gepackt 2005 von Tom und Jutta. Zum Baden geht’s dann wenige Meter runter an den Delaware River. Über glitschige Steine gelangt man etwa in die Mitte des Flusses, wo man sich hinfläzen kann. Dann lässt man sich mit der Strömung Flussabwärts treiben, aber aufgepasst. Schnell wieder in die Untiefen und hochlatschen. Spaß für die Kinder und optimale Möglichkeit einen Sonnenbrand einzufahren. Der Quark konnte jedoch dieses mal in Schachtel bleiben. Hier gibt es Bilder
2007-06-17 Zelten Dingman Jones Rosenberg