Sonntag, 23. Dezember 2007

Deutschland wir kommen!

Es ist jetzt Sonntag 4:00 pm. Um 7:20 pm fliegen wir los. Theoretisch landen wir morgen früh um 9:15 am in Frankfurt und gehen dann gleich zum Feiern über. Wir freuen uns auf euch alle und natürlich auf das Christkind und auf die deutschen Brötchen und Wurst und Riesling.....

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Alle Jahre wieder

Happy Holidays
Fröhliche Weihnachten
von Steffen, Lauri-Jake, Marlon, Trixi, Stefanie

http://www.elfyourself.com/?id=1508473764

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Weihnachten/Sylvester

Damit ich nicht ständig die gleichen Fragen beantworten muß:

- wir haben keine Geschenkideen für unsere Kinder
- wir können natürlich keine großen Geschenke transportieren, da wir natürlich fliegen
- wir freuen uns auf Weihnachten
- ich find die Deko an, auf, in, vor den Häusern klasse
- wir sind nicht vom Trubel genervt
- wir haben auch keinen Schnee
- wir sind über Weihnachten/Sylvester in Deutschland
- wir landen am 24.12. um 9:15 in Frankfurt
- Steffen fliegt gemeinsam mit uns
- wir werden wahrscheinlich einen Mietwagen ab Flughafen haben
- die meiste Zeit werden wir bei Steffen´s Eltern nächtigen
- am 24.12. sind wir bei Steffen´s Eltern
- wir planen um 4:00 pm zum Kinderweihnachtsgottesdienst in St. Josef zu erscheinen
- am 25.12. sind wir bei meinen Eltern
- mein Bruder nebst Gattin fliegen auch ein
- am 26.12. sind wir auf Niels´Taufe. Steffen ist Pate.
- Sylvester feiern wir mit der Truppe vom letzten Jahr
- wir möchten euch alle gern in Deutschland treffen
- wir sind telefonisch bei den Schwiegereltern zu erreichen
- Steffen sein Telefon funktioniert immer weltweit
- auch im Ausland (was Deutschland für uns ist) werde ich meine emails lesen
- Abflug ist Sonntag 6.1. 11:05
- zurück in Newark sind wir am selben Tag um 2:15 pm
- am Montag dürfen dann alle gut erholt zur Arbeit, Schule und preschool

Wer noch Fragen hat, kann mir gern emailen oder einen Kommentar schreiben!

Sonntag, 9. Dezember 2007

Zweiter Advent

Da sitz ich nun am zweiten Adventabend ganz allein herum und draußen schüttet es. Es ist Viertel nach 8 und ein "Tatort" wär toll. Steffen sitzt im Flugzeug nach Deutschland und die lieben Kleinen schlafen. Das Wochenende war wie immer anstrengend. Donnerstag UND Freitag war ich auf Schmuckabenden bei 2 Müttern aus der Schule. Witzige Angelegenheit. Bei uns macht man das häufig mit Tupper-hier mit Schmuck. Nein, ich weiß Tupperabende gibt´s hier auch (stammt ja von den Amis und ich war hier auch schon auf einem!) und Schmuckabende gibt es auch in Deutschland. Es gab leckere Cocktails, kaltes Corona, Häppchen und ich hab mir auch ein Weihnachtsgeschenk gekauft!

Samstag sind wir gleich früh nach New York. Es war im Path (die U-Bahn unter dem Hudson von Jersey City aus) schon viel los. Dann waren wir erstmal "enttäuscht", da die Menschenmengen recht übersichtlich waren. Wir starteten im Meat Packing District bei Ed Hardy. Das ist ein schräger Klamottenladen mit dermaßen schrägen Preisen, dass man es erst für nen Tippfehler hält! Die T-shirts gehen bei 74$ los! Die Motive sind Totenköpfe, Herzen, Blüten. Lea gab uns den Tipp, aber sie hat mittlerweile auch Abstand genommen!

Weiter ging es zum neuen apple-store. Der hat am Abend vorher geöffnet und unsere Kinderlein haben wir alle 3 kaum von den Computern wegbekommen.

Gegenüber gab es im diner gegenüber Mittagessen. Trixi: macaroni cheese, Lauri-Jake: hotdog, Marlon: burger, Stefanie: Caesar salad, Steffen: fish `n chips. Klingt doch arg gesund und lecker, gell?!

Dann marschierten wir zu Macy um die tollen Weihnachtsschaufenster zu bewundern und DA trafen wir dann alle anderen. Irgendwie schafften die Jungs sich vor zu drängeln und Trixi hatte einen bequemen Sitz auf Steffen´s Schultern. So zogen wir von Fenster zu Fenster. Doof war es dann aber auch mal rein zu gehen. Die Drehtüren sind lebensgefährlich und drinnen kriegt man kaum Luft.

Der nächste Anlaufpunkt war die Schlittschuhbahn im Bryant Park. Ich war ja froh, dass die Schlange so dermaßen lang war, dass sogar Marlon verstand, warum wir uns nicht anstellen (es ist kostenlos!). Wir haben aber versprochen, nächstes Wochenende im Central Park zu fahren! Da kostet es zwar 10$ pro Nase, aber man kommt schnell rein. Trotzdem war es nett, den anderen zu zugucken!

Zum Time Square mußten wir auch mal wieder und das ist echt immer wieder zum Staunen.

Noch mehr staunten wir, als wir den Kindern nachgaben und in den riesigen Toys R Us rein sind. Ich dachte noch auf dem Bürgersteig, dass die Menschenmassen sich am Eingang vorbeischieben wollen, aber ALLE wollten mit uns rein. Drinnen wolllten wir gleich wieder raus, aber der Ausgang ist im anderen Eck und Marlon mußte auf´s Klo! So dachten wir es gäbe auf jedem Stockwerk ein Klo und trieben mit der Meute auf die Rolltreppe nach unten. Da war nix! Nur im 2. Stock! Wir fanden nur einen Fahrstuhl und wurden mit viel zu viel anderen Verzweifelten hinein gedrängt! Über die Länge der Schlange bei den großen und kleinen Mädels muß ich ja wohl nix sagen, aber es war zum Glück Marlon der hier her mußte...! Der Rückweg war auch schwierig. Wir mußten an einen lebensgroßen Dinosaurier vorbei, der sich bewegte und Geräusche machte. Trixi sprang auf meinem Arm und Marlon jammerte an meinem Arm schwer rum! Wir waren echt froh endlich wieder draußen zu sein und hatten ja nix drin richtig angeguckt oder gar gekauft! Da geh ich doch lieber in die kleine Blue-Star-Mall bei uns an der Route 22.

Aber draußen war es nicht viel besser und so eilten wir weiter in Richtung Madison Square Garden. Von da nahmen wir die Path zurück zum Auto. Es war dann schon fast 6:00 und wir mußten uns beeilen, da Lauri auf nen Geburtstag eingeladen war. Der ging allerdings bis 9:30 und fand bei dem Kumpel zu Hause statt. So machte es nix aus, dass Lauri 17 Minuten zu spät kam. Trixi schlief natürlich im Auto sofort ein und wir hatten alle Hunger. Nachdem wir Lauri abgeliefert hatten fuhren wir zum Japaner essen. Da geht Marlon gern hin, Trixi isst es auch und nur Lauri ist immer unser Problemesser. So konnte wir in Ruhe nur zu viert essen gehen.

Heute war Trixi auf einem Prinzessinnengeburtstag und Lauri hatte sein erstes ernsthaftes basketball-Spiel. Leider verloren sie. Die gegnerische Mannschaft spielt aber schon lang zusammen und alle Gegner waren mindestens so groß wie Lauri (er ist mit Abstand der größte in seiner Mannschaft!).

Zum Rockefellercenter haben wir es dieses Wochenende nicht geschafft, aber hier gibt`s Infos dazu:
http://www.thetreenyc.com/

Der Countdown für Weihnachten und unsere kleine Reise läuft! Noch 14 Tage! Bis bald.

Montag, 26. November 2007

Miami Beach



Wir sind zurück und mir ist kalt.
Es war soooo toll! Eine klasse Gegend. Witzige Art-Deco Häuser an jedem Eck. Toller Strand, hohe Wellen, üppige Vegetation. Es sind zwar irre viel Touris unterwegs, aber alles wirkt entspannt.
Im Großraum Miami waren wir in Miami-Downtown, Little Havana (Kubaner, Calle Ocho mit zig Zigarrenläden), Coral Gables (Italiener, phantastisches Biltmore Hotel und Venetian Pool), Coconut Grove mit tollem Vizcaya Museum, Key Biskayne. In jedem Teil könnte man sich tagelang aufhalten. Bei uns ging alles im Dauerlauf, aber es ist echt klasse!
Erschwerend kam hinzu, dass wir auf die Keys wollten und zwar auch wirklich bis ans Ende: Keywest 256 km einfach! Das ist nochmals eine ganz andere Gegend und Stadt. Man kommt sich vor wie in den Tropen. Unterwegs hielten wir an einem kleinen Strand mit Palmen-ein Traum! Im Hardrockcafe in Keywest wurde auch das traditionelle Thanksgiving-Mahl verspeist: Turkey, Kartoffelbrei, Cranberries, Bohnen.
Ja und dann wollten wir auch noch in die Everglades: Alligatoren gucken. Sie bieten außerhalb des eigentlichen Nationalparks Airboat-Touren an. Das wollten die Jungs auf jeden Fall machen, aber uns kam das ziemlich Touri-nepp-mäßig vor. Der erste Stand wollte keine Kreditkarte und wir hatten zuwenig Bares, so fuhren wir erst mal in den Nationalpark (nach dem Yellowstone Park der zweitgrößte Nationalpark der USA). Da hätten wir 2 Stunden auf den nächsten Tourbus warten müssen. Alternativ kann man Räder leihen (mit Trixi etwas gewagt!) oder ne kleine Runde laufen. Die Laune der Jungs sank-bis am Wegrand ein Alligator rumlag! Dann sind wir weitergefahren und haben eine kleine Nebenstraße genommen. In einer Kurve parkte ein Auto und die Fahrer (Vater und Sohn, ca. 40 und 10 Jahre alt) standen angelnd auf einer kleinen Brücke. Wir hielten neugierig und es stellte sich heraus, dass sie eigentlich nur die Alligatoren ärgerten. Immer wenn sie einen Fisch fingen warfen sie ihn an der Angel hängend weit raus und die Viecher kamen an um sich um ihn zu kloppen. Es waren 5 Stück und die waren groooß und da war kein Zaun!! Der faulste lag in einem dicken Rohr unter der Straße und kam selten raus, aber er war mächtig!!! Das ganze war sicher nicht artenschutzgerecht, aber sie hätten sich ja auch selber nen Fisch fangen können.... Ich glaub sie spielten auch mit den Anglern!
Später kam an der Straße ein Warnschild vor Panthern und wir konnten auch ein Stück in den Wald laufen, aber da passierte nix richtig spannendes (zum Glück!).
Eigentlich ja ungerecht, aber am Ende landeten wir im Joanie´s Blue Crab Cafe und verspeisten Alligator und auch Froschschenkel-d.h. Steffen tat das. Das Cafe war super urig und laut Reiseführer der Inbegriff einer Sumpfhütte im Stil der 1950er-Jahre.
Jetzt sind wir zurück und es nieselt und ist nur 8°C warm. In Miami mußten wir die Klimaanlage anmachen, um im Zimmer die Temperatur auf einen Wert zu senken, bei dem man überhaupt einschlafen kann. Dann war sie aber unfaßbar laut und wenn man sie ausschaltete, konnte man den heftigen Krach von der Straße oder den anderen Gästen im Haus hören und nach wenigen Stunden war es wieder irre heiß im Zimmer. Auch nicht die ideale Lebensform...
Heut früh sind wir um 4:15 aufgestanden um das Flugzeug um 6:45 zu bekommen und Trixi liegt immer noch bei einem sehr langen Mittagsschlaf in meinem Bett. Sie hat gleich tanzen und ich muß sie jetzt wecken.
Steffen ist nicht mit uns zurück geflogen. Er ist von Miami direkt nach Huntsville, Alabama. (Marlon: "Ich versteh nicht, warum du auf der Dienstreise auf Dienstreise gehen mußt?!" Für ihn ist diese ganze USA-Geschichte eine einzige Dienstreise!). So hab ich auch mal die Erfahrung machen dürfen mit 3 Minderjährigen zu fliegen. Als Übung erst mal einen kleinen Inlandsflug von 3 Stündchen! Die ganzen Sicherheitskontrollen sind aber nahezu gleich. Jacke, Gürtel, Schuhe, Kapuzenpulli ausziehen und mit dem Handgepäck durch die Röntgenkontolle. Alles wieder anziehen und zum Gate weiterhetzen. Zwischendrin muß einer auf´s Klo, der andere hat Durst (die Wasserflasche mußten wir aber abgeben-könnte ja Flüssigsprengstoff sein...) und Nr. 3 stirbt sofort vor Hunger!!! Das Ganze spielte sich vor 6 Uhr morgens ab und ich war noch ohne Kaffee unterwegs! (Außerdem habe ich Sonnenbrand und hatte keinen Quark...!) Na, vielleicht müssen wir ja auch mal einen Flug von/nach Deutschland "allein" bewältigen und dann kommt in die USA noch der ganze Immigrationskram dazu. Kein Zuckerlecken!
Es sind jetzt nur noch 27 Tage bis zu unserem Weihnachtsflug nach Deutschland. Für mich und die Kinder der erste Flug in die "Normalität" nach fast 10 Monaten. Wie das wohl wird?!

Hier gibt's Bilder.
2007-11-21 Miami Beach Florida

Hundevorleser

Hab diese email von der Stadtbücherei erhalten:

Children who would like to read to a welcoming, non-critical audience are invited to sign up to read to a certified therapy dog (and trainer). The program is held on the second Tuesday evening of each month at 7:00 p.m. in the children's room. Studies have shown that reading to dogs can increase reading skill and self-confidence. Register in the children's room.

Hat man da noch Worte?

Dienstag, 20. November 2007

Happy Birthday Lauri-Jake

HAPPY BIRTHDAY HAPPY BIRTHDAY HAPPY BIRTHDAY HAPPY BIRTHDAY
Da der Kerl morgen 10 Jahre alt wird, wir aber um 8:00 das Haus verlassen müssen, erwähne ich seinen Geburtstag jetzt schon. Ist doch nicht schlecht, an seinem Geburtstag nach Miami zu fliegen?! Am 1. Dezember feiert er dann hier mit 8 Kumpels nach. Er hätte gern ein sleep-over mit der ganzen Meute, aber ich bestehe darauf diese Menge auf 2 zu kürzen! Sonst ist meine ganze Erholung sofort zunichte gemacht.

HAPPY BIRTHDAY HAPPY BIRTHDAY HAPPY BIRTHDAY HAPPY BIRTHDAY

Happy Thanksgiving

Happy Thanksgiving Happy Thanksgiving Happy Thanksgiving Happy Thanksgiving

Bevor ich die Koffer packe, möchte ich hiermit vorzeitige Thanksgiving-Grüße verschicken. Wir werden ab morgen 1:30 pm in Florida weilen, genauer gesagt in Miami Beach. Hier eine kleine Kostprobe vom momentanen Wetter dort:

Right Now for Miami Beach, FL


Partly Cloudy
26°C
Feels Like
27°C
Updated: Nov 20 12:25 p.m. ET
UV Index:
4 Moderate
Wind:
From E at 31 km/h
Humidity:
51%

Hier in Westfield hat es grad mal 6°C und Nieselregen. Brrrrr!!! Als kleiner Trost bekommt man aber immer noch bunte Blätter zu sehen.
Thanksgiving ist hier nahezu wichtiger als Weihnachten. ALLE reisen zu ihrer Verwandschaft und futtern Turkey. Deren Verwandte stehen aufblasbar in allen Vorgärten. Herrlich. Bei uns liegen allerdings noch die Knochen von der halloween-Deko rum.

Happy Thanksgiving Happy Thanksgiving Happy Thanksgiving Happy Thanksgiving

Montag, 19. November 2007

Fancy Footwork

Steffen hat hier bleibenden Eindruck hinterlassen. An der Schule sprach mich eine Mutter an, deren einer Sohn mit Marlon soccer spielt und deren anderer noch im Kindergarten ist und immer zum Fußball mitgeschleppt wird. Auch beim Eltern-Kinder-Spiel am Samstag war der Kurze voll im Einsatz. Heute haben sie im Kindergarten ein Bild über das vergangene Wochenende malen sollen und er malte sich mit einem Erwachsenen beim kicken. Der Erwachsene soll der mit der "fancy footwork" (klasse Beinarbeit) sein. Er meinte Steffen damit. So urteilen hier die unvoreingenommenen, neutralen, reinen Amerikaner!

Ich hoffe viele Kommentare zu erhalten!

Sonntag, 18. November 2007

Marlons Fussball Saison ist vorbei (17.11.2007)

Marlons erste Soccer Season in Westfield

Gestern war auf einer großen Wiese vor der Westfield Middle School der Saisonabschluss kick von Marlons Team. Neben dem Feld war ein Tisch mit 2 Gallonen Kaffee von Dounkin Donuts im praktischen Karton mit Ausgieser sowie 100 Donuts aufgestellt. Marlon hat eine tolle Mannschaft erwischt. Alle Kinder müssen am Anfang der Saison die "pledge to the game" unterschreiben. Darin schwören sie keine Blutgrätschen zu machen (slide tackling) und keine Flüche zu verwenden. Es wird nicht auf den Rasen und in des Gegners Nacken gespuckt. Die Eltern spielten gegen die Kinder (6 gegen 12). Hier kam es nach langer Verletzungspause seit 2004 zu einem denkwürdigen Comeback, das von ungläubigem Staunen bei den Zuschauern begleitet war. Auf dem Bild ist zu sehen, wie ich gerade einen unbequemen Gegner aussteigen lasse, um dann nach erfolgreichem Doppelpass mit der Hacke einzuschieben.

Auch die Eltern waren alle o.k. und beschränkten sich auf das moderate Anfeuern der eigenen Kinder. Der Trainer hat zwar italienische Vorfahren, trotzdem wurde attraktiver Fußball gespielt und wenig gemeckert. Allenfalls der eigene Sohn musste wegen Meckern und Schauspielerei gelegentlich von seinem Vater mit der roten Karte belegt werden.

Marlon spielte eine gute Saison und konnte läuferisch und spielerisch an die gute Familientradition anknüpfen.

Hier gibt es eine ganze Menge von Bildern.

2007 Cornell Coach Dazzo Soccer

Montag, 12. November 2007

Trilingual

    Klein-Trixi lernt ja nicht nur englisch, nein in der preschool wird auch spanisch gelehrt.
    Hier hab ich mal ein Beispiel für eine der vielen emails, die wir täglich erhalten:

    Ideas Para Practicar en Casa

    This past week we talked about the way that the weather and the leaves change in El Otoño (Fall). We read a story about playing in the leaves and pretended to be leaves falling from trees.

  • Talk about the many colors and changes that come with otoño.
  • Do leaf rubbings with your child to show the Hojas Del Otoño
  • Vocabulario: cambio – change, tiempo – weather, hojas – leaves, caen – fall, rastrillo – rake, árbol – tree, viento – wind

Sonntag, 11. November 2007

Halloween (31.10.2007)

Hier gibt es einige Bilder zu Halloween. Ich persönlich lehne ja die Kommerzialisierung ab... aber Trixis Kleid ist schon ein Traum... Mehr Bilder gibt es hier:
2007-11-01 Halloween

Happy Birthday Trixi

HAPPY BIRTHDAY HAPPY BIRTHDAY HAPPY BIRTHDAY HAPPY BIRTHDAY

Trixi ist 4!

Sie hatte gestern als erste unserer Familie hier Geburtstag und wir haben zu Hause in guter deutscher Sittte gefeiert! Es waren 4 Mädchen und 1 Junge geladen, es gab selbstgebackene Erdbeertorte nach Art Oma Maija, wir packten die Geschenke gemeinsam aus, es wurde gebastelt und gespielt und teilweise auch nur kichernd und kreischend im Garten rumgerannt oder auf dem Ehlers-Trampolin gehüpft. Das Ganze dauerte 2,5 Stunden und endete mit einem großen Nudelessen.

Trotzdem waren die Amerikaner/innen NICHT enttäuscht! Sie hätten folgendermaßen gefeiert:
"Es werden alle bekannten Mädchen und Jungen geladen, es gibt gekaufte, pappsüße Torte, wir packen die Geschenke gar nicht an der Feier aus, es wird extern eine Turnhalle, Raum in Fastfoodkette, Kino, Kegelbahn...gemietet und gespielt und teilweise auch nur kichernd und kreischend rumgerannt . Das Ganze dauerte 1,5 Stunden und endete mit einem großen Pizzaessen (immer die gleiche). Dann bekommt man eine große Tüte mit nach Hause. Oft ist gar nicht klar, wer das Geburtstagskind denn nun ist!"

HAPPY BIRTHDAY HAPPY BIRTHDAY HAPPY BIRTHDAY HAPPY BIRTHDAY

Mehr Bilder gibts es hier:

2007-11-01 Trixi Geburtstrag

Mittwoch, 7. November 2007

Müllabfuhr

Es gibt hier komische Sachen!
Sollen sie doch mal gucken kommen, wie die deutsche Müllabfuhr arbeitet. Hier stellt man seine Mülltonne, die man irgendwo erwirbt-jede ist individuell, 2x in der Woche an den Straßenrand und dann kommt ein Facharbeiter und leert sie per Hand ins Müllauto. Da gibt es keinerlei Möglichkeit die Tonne maschinell zu heben-NEIN er packt sie mit seinen Händen und entleert sie. Da ja jede Tonne individuell ist, muß er jedes mal erst gucken, wo er sie am besten anpackt. Manchmal ist auch ein separater Deckel drauf, den man erst entfernen sollte, sonst knallt er einem ins Gesicht...GAAANZ TOLL!!! Bei uns ist das Ganze noch besser: da unser Haus auf einem leichten Hügel liegt und das Haus von der eigentlichen sonnigen Waldstraße nicht anzufahren ist, kommt ein kleinerer Müllwagen (eigentlich nur eine Pritschenwagen, Pick-up) hinten an unsere Garage. Dann läuft der Facharbeiter zu unserer Tonne und nimmt die Mülltüten per Hand raus um sie in eine größere Tonne auf seiner Ladefläche zu werfen. Wenn ich mehr Müll produziere kann ich den neben der Tonne lagern und das wird auch mitgenommen. Einmal stand da so ein kleiner oller Plastiktisch von uns rum, den wir als Ablage beim Grillen nehmen und der war dann leider auch weg....

Klasse ist aber die Handhabung der Entfernung des Herbstlaubes: wir dürfen seit ca. 3 Wochen (es gab einen festen Starttermin) das Laub auf die Straße rechen und dann kommt die Laubabfuhr und sammelt es ein. Leider kam bisher noch keiner und hier gibt es viele Bäume und viel Laub und auch viel Wind...
Die Kinder finden das natürlich klasse und da JEDER Hundehalter immer die Hinterlassenschaften seines Tieres einsammelt ist es auch kein Problem drin rum zu hüpfen. Könnte höchstens mit Hasen-, Eichhörnchen-, Streifenhörnchen-, Rehkacke verseucht sein. Ach egal! Mir macht es auch Spaß durchzulatschen.

Sonntag, 4. November 2007

NYC Marathon 2007



Gestern haben wir schon Heike, Susi und Alban in Secaucus besucht, um die letzten Vorbereitungen zum NYC Marathon zu überwachen. Aus Solidarität haben wir auch selbst ausreichend Nudeln und Bier eingenommen. Leider war die Mädels etwas verschupft bzw. malade. Allerdings haben die Drei zusammen das Ziel heute kurz nach Paula Redcliff und Lance Armstrong (der wieder mal als einziger nicht gedopt war) erreicht. Drei mal haben wir sie sogar gesehen. GROSSARTIG und Herzlichen Glückwunsch aus New Jersey and die drei Helden.

30207 ALBAN GLASER (42), 5:02:45
30208 HEIKE HERRMANN, 5:02:45
30211 SUSANNE ANNELIESE ADAM, 5:02:46

Hier gibt es weiter Bilder:
2007-11-04 NYC Marathon, Alban, Heike

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Halloween

HAPPY HALLOWEEN HAPPY HALLOWEEN HAPPY HALLOWEEN

Endlich ist halloween. Die Spannung steigt! Um 11:30 dürfen die Kinder heut heim um sich
umzuziehen. Dann gibt es natürlich zu Hause Kürbissuppe. Die hab ich gestern aus dem Inhalt von 2 großen Kürbissen gekocht, die die Jungs beschnitten haben. Trixi bevorzugte ihren zu bemalen! Um 1:00 startet dann die parade um die Schule und dann ist party in allen Klassenzimmern. Wenn sie um 3:00 heimkommen , wollen sie gleich los zum "trick or treat" (=Süßes oder Saures, ist aber ne saublöde Übersetzung). Wir werden hier mit den Nachbarkindern um den Block ziehen und natürlich zum bestgeschmücktesten halloween Haus weit und breit ziehen!!! Da darf man sogar rein-ich fürchte aber das ist ZU spuckig für Lauri-Jake, Marlon und vorallem Trixi. Vielleicht schafft Steffen es ja, rechtzeitig heim zu kommen und auch Händchen zu halten?! Dooferweise hat Lauri um 7:00 sein erstes Treffen vom basketball-travel team. Dem Trainer ist zwar schon klar, dass nicht soooo viele kommen werden, aber er konnte die "gute" Halle der highschool ergattern...Wenn alles vorbei ist gibt es hier hoffentlich auch spukige Fotos zu sehen!!

HAPPY HALLOWEEN HAPPY HALLOWEEN HAPPY HALLOWEEN

Montag, 22. Oktober 2007

Invisible fence (Unsichtbarer Zaun)

Es beschäftigt mich schon lang und manche Sachen schleichen sich so langsam in unseren Alltag ein, da muß ich jetzt mal was zu schreiben, sonst find ich es bald normal und der nicht-in-den-USA-Lebende erfährt nix davon.

Als wir im Januar auf Haussuche waren, erzählte der Makler einige male, dass wir keine Angst vor dem frei herumlaufenden Hund nebenan haben brauchen, da da ein unsichtbarer Zaun sei. Ich dachte, der tickt nicht richtig!
Na, jetzt wohnen wir hier und erleben es überall täglich.
Unser Nachbarhund ist groß, schwarz, bellt laut und ist oft allein und frei im Garten. Um den Vorgarten ist kein Zaun, d.h. kein sichtbarer Zaun-"nur" ein unsichtbarer Zaun...???!!! Das ist kein schlechter halloween-Scherz. Um das Grundstück ist eine Stromspannung gelegt (physikalisch sicher schlecht erklärt, aber egal!) und der Hund hat ein spezielles Halsband um, das ihm einen Stromschlag verpasst, wenn er raus will! Ist das nicht genial oder ist es Tierquälerei-kann man sicher drüber streiten! Es folgen einige Gebrauchsanweisungen aus der Fachwelt:

Invisible Fence® Brand combines advanced technology, professional installation and personalized training to keep your dog safely contained while promoting exercise and play. Your dog can run, jump and play – free to be a dog – and you can rest easy knowing your family's safe.

1. Does the correction hurt the dog?
The correction from a Computer Collar may be uncomfortable and startling to your dog, but it will not hurt him. Many dogs only feel the correction once or twice and don't challenge the system afterwards.

2. What does the correction feel like?
The correction from a Computer Collar is similar to the sensation you feel when you walk across a carpet and touch a metal doorknob. The sensation momentarily surprises you and gets your attention.

7. Since you can't see the Invisible Fence system, could people become frightened when they see a "loose" dog?
Your Invisible Fence professional will provide you with yard signs to inform neighbors that your dog is safely contained by an Invisible Fence.

8. Will the Invisible Fence system work for other animals besides dogs and cats?
We have reports of customers who have used Invisible Fence products on farm animals (cows, sheep, pigs, etc.) with success. However, Invisible Fence products are intended for domestic dogs and cats, and we have only developed training protocols for these pets.

9. How many pets can I have on my Invisible Fence system?
You can place multiple pets on the same Invisible Fence system. However, each pet needs to wear his own customized Computer Collar® . Each pet must also have separate training lessons.

Ist das alles nicht höchsterstaunlich? Grüße an die Normalität in Deutschland! So ein ordentlicher Maschendrahtzaun oder Jägerzaun ist mir lieber. Da weiß man was man hat!

Freitag, 19. Oktober 2007

Abschied

Wir haben wieder einen Abschied hinter uns gebracht. Simon, Pascal, Annette und Stefan aus Friesenheim sind wieder abgeflogen. Die Jungs haben 20 Minuten getobt und geheult. Erschwerend kam noch hinzu, dass Steffen schon seit 4 Tagen in Deutschland sein darf. Das hat sie bisher nicht soooo arg interssiert, aber jetzt ist es doppelt schlimm...

Dienstag, 16. Oktober 2007

Global Warming

Es gibt ein Sonderheft der TIME zum Thema Global Warming und da hab ich deren Werbung einen Auszug davon gelesen. In dem werden die 5 einfachsten Tipps angepriesen, um die Umwelt zu retten.
Energiesparbirnen und öffentliche Verkehrsmittel sind Stichworte, die sicher auch jedem Deutschen dazu einfallen.
Neu war mir: Rechnungen online bezahlen ist ganz wichtig! Dazu muß man wissen, dass hier viel mit Schecks gearbeitet wird und diese Schecks werden per Post zum Empfänger transportiert (d.h. also mit dem Auto!). So spart man also Sprit und Papier beim online banking!
Besser ist noch der Tipp eine Wäscheleine zu spannen und den Trockner zu schonen. Sie empfehlen auch, die Waschmaschine ganz voll zu machen.
Ja und was sicher niemand hier macht, aber uns logisch erscheint: Fenster öffnen und Klimaanlage ausschalten!!!
Im Moment zweifel ich ein bissl an diesem Tipp. Wir haben nun Mitte Oktober und es ist schon 9:15pm und es ist immer noch 22°C warm und das SCHLIMMSTE wir haben 90% Luftfeuchtigkeit. Ätzend. Da mag man schon mal die Klimaanlage anmachen! Lüften macht es ja nur noch schlimmer. Ich lass sie aber aus und wir schlafen in klammer Bettwäsche.

Dienstag, 9. Oktober 2007

Verboten


Folgendes ist auf dem Fußballplatz der Jungs verboten:

DRINKS limited to water/ CLEAR power drinks. PLEASE - - No Orange/Red/Blue/Yellow sports drinks, chocolate, coffee, cola, fruit drinks or juice, ice cream, ketchup, mustard, milk, tea, butter, food coloring, water colors, etc.
·No chewing gum, chewing tobacco, or sunflower seeds.

Wie soll ich so ein Spiel ohne Nervennahrung Schokolade und Kautabak überstehen?

Sonntag, 7. Oktober 2007

Der FCK ist wieder da...



Haifischflosse

Nicht nur , dass wir im Oktober im Atlantik herumhüpften. Wir waren WIRKLICH drin und es war "angenehm kalt". Nein, wir haben sogar einen Hai gesehen! Also, die Flosse haben wir gesehen. Sie ist parallel zum Strand vorbeigeschwommen!

Samstag, 6. Oktober 2007

Strand im Oktober

Es ist unfaßbar: wir haben Oktober und ich pack die Tasche für den Strand. Im Moment hat Lauri-Jake noch ein baseball-Spiel, aber danach starten wir gleich! Es ist 2:00 pm und wir haben knackeblauen Himmel, überall herrlich bunte Blätter und 27°C. Alle Besucher, die hier demnächst erscheinen, können sich freuen. Familie Förster aus Friesenheim, bestehend aus Simon, Pascal, Annette, Stefan treffen ja schon am Donnerstag bei uns ein. Hoffentlich hält das Wetter, damit wir ihnen angeberisch den Strand präsentieren können!

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Keine chicken-pox

Das hab ich grad per email erhalten:

"The staff member in fact DOES NOT have the chicken pox. She has Hand, Foot and Mouth Syndrome (coxsackievirus).
Complete details are in your child’s classroom. This is a mild virus that is common in the summer and the fall usually seen in children more often than in adults."

Da haben wir ja nochmal Glück gehabt! Will aber nicht genauer wissen, was sie da hat. Hauptsache was Mildes! Hätten sie mal noch besser die Hände desinfiziert. Das Beste war mal, als eine Erzieherin vor dem Schälen einer Orange mit Plastikhandschuhen, die Orange GEWASCHEN hat!


Montag, 1. Oktober 2007

chicken-pox = Windpocken

Zum Glück haben wir Trixi im Februar noch gegen Windpocken in Deutschland impfen lassen. Die Jungs hatten es schon lange beide hinter sich gebracht und der Kinderarzt meinte, mancher amerikanische Kindergarten könne Probleme bei ihr machen! Niemand hat bisher danach gefragt, und ich ärgerte mich schon über die unnötige Aktion, da kam eben eine email von der preschool. Eine Erzieherin hat sie-die gefährliche Krankheit und jetzt müssen alle geimpft sein oder noch werden (It is now a requirement that children are vaccinated for chicken pox. If your child has not been vaccinated you should consult with your doctor.) Eigentlich ja komisch, dass hier eine Erzieherin arbeiten darf, die nicht dagegen geimpft ist...?! Na, ich will mich nicht einmischen!

Sonntag, 30. September 2007

Frauen Fußball WM


Wir sind im kleinen Fußball-Fieber. Es ist bei uns Sonntag früh und Deutschland führt in China 2:0. Es sind nur noch 5 Minuten zu spielen! Muß weiter gucken. 2:0 WELTMEISTER wir sind begeistert.

Donnerstag, 20. September 2007

Elternabend

So ein Elternabend in diesem Land ist was ganz anderes als in Deutschland. Es kamen fast alle Eltern, oft beide. Mittwoch waren die Kindergarteneltern, 1. und 2. Klasse dran und Donnerstag die 3., 4., und 5. Klasse. Ich war also 2mal dabei. Erst gab es eine Ansprache der neuen Direktorin, ihres Stellvertreters und der Vorsitzenden des Elternausschusses in der großen Halle für alle gemeinsam. Das sehr gut organisiert, die Ansprachen interessant und knackig. Ein kurzer Film wurde gezeigt, den sich jeder ansehen kann:

www.raisingsmallsouls.com

Dann ging man in das jeweilige Klassenzimmer seines Kindes und die Lehrerin hatte einen kurzen Infovortrag vorbereitet. Es gab keinerlei Genöle oder Gemotze der Eltern! Es lagen Listen aus, um einen Termin für ein Elterngespräch zu bekommen und ALLE trugen sich ein. Dann gab es von den 2 Elternvertreterinnen ein Infoschreiben. Wir sollten alle Telefonnummern und email-adressen angeben und demnächst bekommen wir dann eine Liste aller Kinder (es folgt noch eine Heft mit den Angaben zu allen Kindern der ganzen Schule=632 Stück!!). Dann wurde Geld für Valentins- und Muttertagsgeschenke eingesammelt (10$) und dann nochmals 5$ für das große Kürbisfest im Oktober. Weiterhin wurden alle zu der einen Elternvertreterin nach Hause zum Kaffee und kennenlernen eingeladen. Ich konnte nur staunen wie gut alles organisiert ist! Vorallem war ich nach 1 Stunde und 10 Minuten wieder aus der Schule raus! Das war sehr wichtig, da Steffen in New York ist und unser Nachbar auf seine und unsere Kinder aufpassen mußte!

Freitag, 14. September 2007

FREE MILK

Das stand eben im Werbeblättchen:

Buy 6 gallons of milk and get your 7th free!

zusätzliche Erläuterung dieser Absurdität: 1 Gallone sind 3,78l

Trixi ihre Englischkenntnisse

Vorgestern war die Englischlehrerin (sie heißt Mercedes) der Jungs nach einer 4wöchigen Sommerpause wieder bei uns. Sie kam direkt nach der Schule, um halb 4 und wir saßen erstmal alle gemeinsam in der Küche, da alle einen Riesenhunger hatten. Sie erzählte, dass ein Freund ihr eine Schlange schenken wollte, aber sie lehnte sie ab, da sie nicht wußte, was sie ihr füttern sollte. Trixi saß neben Mercedes und sagte zwischen 2 Bissen "maybe noodles?"(=vielleicht Nudeln?). Mercedes konnte es nicht fassen. Klein-Trixi versteht englisch und antwortet sogar passend! Das Beste war aber Trixi`s weiteres Verhalten: sie aß unbeirrt ihr Mittagessen weiter.

Dienstag, 11. September 2007

Original Münchner Oktoberfest


Original Münchner Oktoberfest - Bayern Verein Newark

Music: Bernie’s Orchestra


Am Samstag gingen wir auf das Original Münchner Oktoberfest des Bayern Verein Newark in Clark, NJ. Veranstaltet durch den "Deutscher Club Clark" (www.deutscherclub.com) Und das eine Kopie manchmal besser sein kann als das Original, zeigte diese Veranstaltung. Es war in der Tat ein beeindruckender Biergarten für sicher 750 Personen. Allerlei kulinarische Schmankerl wurden feilgeboten. Das wichtigste war allerdings ein Weissbier vom Fass, das reichlich zu sich genommen wurde, auch um den den Sieg der Nationalmannschaft im EM-Quali-Spiel zu feiern. Leider wurde es in Plastik-Pitcher bzw. Plastikbecher ausgeschenkt. Am Wochenende ist nochmal Oktoberfest, da können wir die Weizengläser mitbringen. Bernie's Orchestra spielte, das kein Auge trocken blieb. Ein Hit jagte den anderen. Beim Schuhplattler war Trixi nicht mehr zu halten. Der FCK-Aufkleber an der Eingangstür zum Club brachte mcih dann entgültig aus der Fassung. Auch dass ich nicht auf das Abschiedskonzert von Heino ganz in der Nähe durfte musste mit einem weiteren Weizen runtergespült werden. Nächste Woche ist allerdings Steuben-Parade in NYC (www.germanparadenyc.org). Der Herr, der Washington's Truppen organisiert hat. Schirmherren: Henry Kissinger und Helmut Kohl. Großartig.
2007-09-08 Oktoberfest in Clark

Sonntag, 9. September 2007

Marlon beim Fussball


Marlon hatte also sein erstes Fussball-Training. Es galt die Familientradition großen Fussballs fortzusetzen und die Fußstapfen auszufüllen, die der verletzungsbedingte Abgang seines Vaters hinterlassen hattte. Sicherheit geht vor, desswegen ist es state law von New Jersey, dass alle Kinder mit Schienbeinshützern spielen. Auf einem riesigen Sportfeld trafen sich die Mannschaften, die nach Schulklassenstufe eingeteilt wurden. Marlon hatte die klassische italienische VolaHila-Frisur gewählt. Der Trainer ist der Neffe einer ehemaligen belgischen Nationalspielerin. Bereits im Ansatz waren die genetischen Anlagen erkennbar. Ab und zu galt das Interesse aber eher vorbeifliegenden Schmetterlingen oder Kleeblättern. Die Mannschaft hat alle Charaktere, die es braucht: Solche, die am liebsten andere antreiben (UScho) über kompromisslose Spitzschützen (USchä) und Haderer (TK) bis zu fallsüchtigen Dauerfuddlern (BW). So dass man sich wie zu Hause fühlt. Mal sehen wie es weitergeht. Hier gibts weitere Bilder und ein kleines Video.

2007-09-09 Marlon´s erster Soccer

Samstag, 8. September 2007

Jake beim Baseball

Jake hatte sein erstes Baseballspiel. Ohne Training. Leider war er auch nicht noch nicht mit der entsprechenden Ausrüstung angetreten, so dass der Coach noch eine der tollen, grauen Hosen beischaffen musste. Im Tamasque-Park waren die Rangers und die A's aufeinander getroffen. Jake hatte aufgrund mangelnder Regelkenntis zunächst nur Leftfielder gespielt, eine Art hinterer Außenverteidiger, der den Ball, sollte er in seine Nähe kommen, an die Base zurückwerfen muss (Keine Angst, man muß das alles nicht verstehen). Als dann tatsächlich ein Ball dahin kam, er ihn nicht schlecht aufnahm in behertzt direkt in den Handschuh des first baseman warf, brachte Ihn ins Spiel. Dass er dann sogar noch einen hit hatte, also den Ball tatsächlich traf, was im Jugenbaseball nicht so häufig vorkommt, und an die first base rannte brachte ihm Respekt seiner Mitspieler und Aufmerksamkeit des Coach ein. Anschließen bekam er noch 45 min Sondertraining, Regelkunde und first base und third base instructions. Außerdem durfte er pitchen (werfen). Das hat richtig Spass gemacht. Am Samstag geht's weiter. (Einfach auf die Diaschau klicken, dann geht's zu den größeren Bildern)

Cup

Wer kennt den Begriff "cup" im Zusammenhang mit dem anstehenden baseball- und soccer- Trainingsherbst der Jungs? Ich fragte doof beim Trainer nach, da ich dachte, es kann doch nicht sein, dass es Vorschrift ist, dass die Mütter mit ner Tasse Kaffee am Spielrand stehen-das tun sie nämlich alle! Dann kam folgende Antwort:

You can get an cup holding athletic jockstrap and cup at The Leader Store in town on East Broad St. The store is across the street from Vicki’s Diner and near the corner of Prospect St right next to Bovella’s Bakery. The people there are very helpful as well. The cup is intended to protect the male part of the player’s body.

Wir fuhren direkt zu dem Laden, obwohl die Jungs erklärten, sie würden NIE soooo ein Ding tragen! Der Verkäufer erklärte ihnen total witzig, dass das schon sein müsse, um das Familienerbe zu schützen. Nun, heute mittag und morgen geht das Training los und wir sind alle gespannt.

Im Vorfeld dachte ich, ich meld die Jungs da mal an, damit sie während der Woche ein bissl unter die Leute kommen, ohne sich immer privat zu verabreden und jetzt fällt ALLES auf´s Wochenende!

Samstag: Lauri soccer Training 10:30-11:30 baseball Spiel 1:00-ca. 3:00
Marlon soccer Training 11:30-12:30
Sonntag: Lauri soccer Spiel zwischen 10:00 und 4:00
Marlon
soccer Spiel zwischen 10:00 und 4:00

Zusätzlich wissen wir noch nicht, wann Lauri baseball Training hat!

Marlon war gestern das erst mal beim Turnen und war begeistert. Das ist eine riesige Turnhalle und alle möglichen Turngeräte sind da fest installiert. Dann wandern sie von Gerät zu Gerät und er war schon ganz stolz, dass er auf dem Trampolin einen Salto geschafft hat!

Trixi hatte schon einmal Schwimmkurs und war sehr angetan und verstand nicht, warum wir nicht jeden Tag hingehen?! Tanzen (Ballet und Steppen) fängt wohl Freitag wieder an und da ist sie völlig begeistert von.

Dienstag, 4. September 2007

Eule, we smoke you !!!


Hey Eule, zieh' dich warm an, hier kommt der neue E-Maxx. Wir freuen uns auf Duelle. Wir haben jetzt einen E-Maxx mit Twin Titan® 550 motors, trick 14.4V ESC power system, 3-channel radio, and shift on the fly 2-speed transmission.
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Montag, 3. September 2007

Canada und Cape Cod

Urlaubsgeschichte vom 17.08.-1.09.07
Erst ging es nach Montreal, wo wir von Freitagabend bis Mittwoch blieben. Wir brauchten 7 Stunden im Auto dahin, aber unsere Kinderlein waren erstaunlich brav. Als erstes fiel uns auf, dass es in Canada nicht schwül und dafuer aber total kühl ist. Wir wohnten bei Micheline und Alan, uralten Bekannten meiner Eltern. Da hatte ich mein erstes Erinnerungserlebnis. In der Zeit zwischen 1972-1976 sind wir da oft gewesen und jetzt kam mir das Haus viel kleiner vor, aber ich erkannte es! Allerdings haben sie irgendwann einen pool in den Garten gebaut, der die Jungs in Entzücken versetzte.

Samstag ging es aber erst mal los. Ich musste doch meine alten Wirkungsstaetten wiedererfahren. Da Montreal ja franzoesisch sprachig ist, hab ich nicht begriffen, dass die Abfahrt zu Nuns Island gleichbedeutend mit Isle de Souers (schreibt man Schwester so?) ist. Das war vor Urzeiten eine Insel fuer Nonnen und da lag die damalige Wohnung, waehrend unserer ersten 2 Jahre, aber 1972 wurde noch mehr englisch gesprochen! Also fuhren wir erstmal nach Beaconsfield-ein Stadtteil von Montreal. Da haben in den folgenden 2 Jahren gewohnt. Das Haus konnte man von der Strasse kaum sehen. Damals gab es nur einen kleinen Weihnachtsbaum, den wir persoenlich im Wald ausgegraben hatten , um unsere wunderbare Weihnachtsbeleuchtung festzuschrauben. Dieser Baum ist heute riesig und ausserdem ist der restlich Vorgarten voellig bepflanzt und wirkt winzig. Natuerlich hab ich gleich die Garageneinfahrt wiedererkannt, die unter das Elternschlafzimmer fuehrt. Die war mal voll Schnee und wir haben uns immer von den Seiten reingeworfen. Aber die war frueher auch viel breiter...Dann haben wir geklingelt und es war jemand da und sie hat uns gleich reingebeten, da sie selber auch alle paar Jahre zu ihrem Elternhaus faehrt und es gern anguckt. Es war richtig nett darin. Sie haben es zwar grundlegend renoviert und um einiges vergroessert, aber ich hab es dennoch wiedererkannt. Nur mein ehemaliges Zimmer war frueher ganz anders. Sie haben es vergroessert, indem sie die Trennwand zum Gaestezimmer rausgenommen haben, aber das es frueher nur halb so gross gewesen sein soll, kann ich kaum glauben! Im Garten gibt es jetzt es einen pool, aber der Garten ist dennoch riesig. Super Garten. Dann sind wir noch ein bissl auf der Strasse rumflaniert und der Nachbar gegenueber fragte uns, ob sie das Haus verkauft, da er es gleich nehmen wuerde! Er erzaehlte, dass in der Strasse niemand mehr von frueher wohnt und er selber ist auch erst vor ein paar Jahren zugezogen. Meine alte Grundschule hat vor 1 Jahr zugemacht. Sowas!! Machen die einfach meine Schule zu! Wir sind trotzdem hin und sie lag viel naeher als frueher! Die Fenster waren teils zerbrochen und alles machte einen schlechten Eindruck. Schade. Das kleine Waeldchen neben der Schule ist aber noch da und sieht noch genauso aus. Dann ging es weiter nach downtown Montreal. Die Altstadt ist sehr schoen und wir flanierten lang am Wasser entlang und bewunderten die Strassenkuenstler. Um 7 kehrten wir zu Micheline und Alan zum Abendessen zuruueck und sie verkuendeten uns, dass sie am Sonntag um 5 morgens mit ihrem aeltsten Enkel (20 Jahre alt) in die noerdlichste Spitze von Quebec fahren muessen, weil er dort eine Art Studium beginnt. Das sind 11 Stunden Fahrt und sie wollen ihm beim Einschreiben und Wohnungssuche helfen. Es war nicht klar, wie lange sie bleiben muessen. So hatten wir deren Haus also einige Tage fuer uns allein und mussten unsere Kinder nicht ganz so oft ermahnen, sich zu benehmen und etwas leiser zu sein.

Sonntag frueh zogen wir dann los, um unsere ehemalige Wohnung und meinen Kindergarten zu sehen und fanden sie auch auf anhieb, obwohl ich damals erst 4, 5 Jahre alt war. Dann folgte der Besuch vom botanischen Garten, dem Olympiagelaende von 1976, der Formel-1-Rennstrecke, dem habitat-Gebaeude und dem Biosphere von der Expo 1967.

Montag ging es dann 2,5 Stunden weit in den Norden nach Quecec-city. Wir fuhren erst zu den Montmorency-Wasserfällen, die noch etwas östlicher von der Stadt liegen. Da fließt der Montmorencyfluß in den St. Lawrenzstrom und stürzt sich dabei ganz spektalulär über 83 m hohe Klippen. Das sind 30m mehr als die Niagarafälle! Mit einer Seilbahn sind wir hoch und dann kann man in einem großen Bogen über diverse Brücken zurücklaufen. Sehr schön!
In der Stadt sind wir kreuz und quer flaniert und haben ein Restaurant gefunden, wo es lecker französisches Essen gab und die Bedienung sprach KEIN englisch, nur französisch! Marlon wurde blöderweise von einer Biene in die Schulter gestochen, aber er reagierte nicht übermäßig allergisch. Ist ne tolle Stadt mit irre viel alten Gebäuden und Straßenkünstlern, Touristen. Man fühlt sich überhaupt nicht wie in den USA, sondern wie in Europa. Das ist mal ganz schön, nach fast 6 Monaten Abwesenheit! Zurück fuhren wir ne nette kleine Straße am St. Lawrenz entlang und als es dunkel wurde gingen wir auf die Autobahn. Das Theater war groß, als wir nicht erlaubten, dass sie sich bei unserer Rückkehr noch in den pool stürtzten.

Dienstag stand ich dann früh um 8 am pool und fror, aber die 3 sind da wie die Bekloppten rumgeplantscht. Irgendwann wurde ihnen auch kalt, sie duschten heiß und wir starteten zu unserer Tour ins Upper Canada Village. Das ist nur 1,5 Stunden entfernt und ist ein Museumsdorf. 1950 wurde der St. Lawrenz umgeleitet und 8 Dörfer wurden geflutet. Sie versetzten 500 Gebäude und 25 Häuser aus der Zeit von 1860 kamen in dieses Museum. Dann wured alles lieblich hergerichtet und möbliert und es laufen Menschen in der Kleidung aus der Zeit umher und erläutern alles. Es war ein wunderschöner Spätsommertag, knallblauer Himmel,der Fluß glitzerte, weder zu heiß noch zu kühl und überhaupt kein bissl schwül!!! War richtig nett dort. Diesen Ort hatte ich auch viel größer in Erinnerung und vor allem war da immer so eine ganz lange Sandstraße, über die man sich vor 35 Jahren zum Ausgang schleppen mußte, wenn man den ganzen Tag schon unterwegs gewesen war. Die fand ich nimmer?!

Mittwoch verließen wir Montreal. Leider hatten wir Micheline und Alan die ganzen Tage nicht erreichen können. Zum Glück hatte ich die Telefonnummer von deren Ferienhaus in Sutton und da ging auch jemand dran. Das war Roma, eine uralte Freundin von Micheline und Alan und sie wußte über uns Bescheid und sagte wir sollen einfach kommen und sie hat den Schlüssel für unsere Ferienwohnung. Uns kam das zwar alles etwas komisch vor, aber wir wollten weiter! Wir mußten etwa 1 Stunde nach Osten fahren, Richtung USA Grenze. Sutton ist eigentlich ein Wintersportort und er liegt auf 600 m Höhe und man kann bis auf 1000m hoch zum Ski fahren. Soll schneesicher sein! Nun es lag zum Glück kein Fitzelchen Schnee als wir eintrafen. Wir fanden das Haus, Roma lag wie verabredet am pool, gab uns den Schlüssel und war sehr nett. Micheline und Alan besitzen da 2 nebeneinanderliegende Ferienhäuser mit je 6 Wohnungen und im Sommer ist recht wenig los. Wir hatten eine Wohnung mit 3 Schlafzimmern und offenem Kamin. Den brauchten wir auch, da es kühl war. Unsere Kinder hielten sich zwar überwiegend im pool auf, aber innen war es nicht soooo warm! Roma war mit ihrem Sohn, Schwiegertochter, Enkel (11 Jahre) da und so hatten Lauri und Marlon noch einen Spielkollegen. Irgendwann erkundeten wir dann das Dorf und waren Crepes essen. Richtig nette Läden gab es da! Leider war an Wandern nicht zu denken, da ALLE nach wenigen metern bergauf jammerten, aber wir schoben die Schuld kollektiv Trixi in die Schuhe. Abends entzündeten wir draußen mit den Anderen ein Feuer und gingen stinkend ins Bett.

Donnerstag mittag kamen Micheline und Alan mit 2 ihrer Enkel an. Die waren 10 und 12 und harmonierten vorzüglich mit den bereits anwesenden 7, 9 und 11 jährigen. Sie strolchten ohne Erwachsene durch die Gegend, vergnügten sich im pool, sahen eine DVD, machten popcorn und abends gab es Lagerfeuer, aber da es bald ernsthaft regnete mußten die Marshmellows gegrillt werden, bevor es Würstchen vom Gasgrill gab!

Freitag regnete es immer noch und wir verließen Sutton und Canada. Vermont durchfuhren wir und der Mount Washington (New Hampshire) war unser erstes amerikanisches Ziel. Der ist 1916 m hoch und wir fuhren mit dem Auto hoch. Man sah nix. Es war nur neblig, windig, kalt! Oben speisten wir Pizza und Hotdogs. Dann ging es weiter nach Maine an die Küste. Ogunquit war unser Endziel für diesen Tag und das ist auch ein Ort aus meiner Vergangenheit! Hier verbrachten wir mit vielen Freunden einige Sommerwochenenden von 1972-1976. Ich erkannte nix, aber so Sommertouriküstenorte verändern sich sicher im Laufe von 3o Jahren ein wenig?! Na, uns gefiel es sehr gut und das Meer war toll! Steffen bekam endlich seinen ersten Lobster zu speisen und die New England Clam Chowder (Muscheleintopf)

Samstag ging es dann weiter zu unserm Ferienhaus in Westdennis, auf Cape Cod. Erstmal hielten wir aber in Boston, Massachusetts. Es war soooo eklig warm (96°F=37°C) und schwül, das wir kaum Lust hatten auszusteigen, aber das mußte doch auf unserer Sightseeing-Liste noch abgehakt werden!! So packten wir Trixi in ihre Karre und schleppten uns von einem Lemonade-Stand zum nächsten und waren in einem extrem runtergekühlten Restaurant essen. Den Frog Pond mußten wir auch noch bewundern, aber es war keinerlei Kühlung, da das Wasser eklig warm war. Das Parkhaus war soooo teuer, als wären wir für nen ganzen Monat geblieben. Ein ander mal im kühlen Herbst werden wir wieder kommen und feststellen, dass es eine schöne Stadt ist. Auf der Weiterfahrt stoppten wir noch im Fenway Park, wo die Spiele des Top-Baseballteams Boston Red Sox stattfinden.
Endlich im Ferienhaus angekommen war es fast dunkel, neblig, leicht regnerisch aber zum Glück kühl! Wir leerten das Auto völlig-sehr interessant nach 1 Woche rumfahren! Dann zog Steffen nochmal mit den Kindern los zum Einkaufen und ich sortierte unseren ganzen Kram ein. Das Haus war sehr schön, nette Möbel, gute Küchenausstattung.

Sonntag ging es an unseren Strand. Da konnte man hinlaufen oder man zahlt 15 $ Parkgebühr!

Montag fuhren wir ans Ende von Cape Cod, nach Provincetown. Das ist bekannt für sein hohes Schwulenaufkommen, aber auch fürs Whalewatching. Beides bewunderten wir. Um 10 fuhren wir für 3 Stunden raus aufs Meer. Es war unglaublich wie lang ein Wal uns begleitete, unter uns durchtauchte, mit seiner Schwanzflosse wedelte und ins Meer kackte! Später sahen dann noch 3 andere Wale. Echt super beeindruckend! Natürlich vergaßen wir die Sonnencreme und kamen mit Sonnenstich, Sonnenbrand, seekrank, durstig und hungrig ans Ufer zurück! So kehrten wir erstmal schön ein und flanierten dann durch den Ort, der echt klasse ist! Zum Schluß fuhren wir noch auf die andere Seite der Bucht an den Race Point Beach, wo die Kinder sich in die Wellen stürzten und Steffen den Sonnenuntergang knipste und später gegenüber den Vollmond.

Dienstag wollten wir an einen Strand mit großen Wellen, da der Hausstrand nur seichte Wellen bietet. Wir wollten nach Orleans an den Nauset Beach, aber wir landeten in Eastham am Nauset Light Beach. Das passiert manchmal wenn man seinem Navigationsgerät 100 % vertraut! Der hatte glücklicherweise auch große Wellen. Auf dem Rückweg entdeckten wir dann den richtigen Nauset Strand, der auch ein kleines Selbstbedienungsrestaurant am Strand hat. da planten wir einen Ausflug für einen anderen Tag hin.

Mittwoch ging es nach Hyannis in die Cape Cod Potato Chips Fabrik. Da kann man in die Fertigungshalle reingucken und am Schluß im gift-shop alles was irgendwie mit Chips zu tun hat erwerben: Postkarten, T-Shirts, Tassen, Malbücher, Schnapsgläser, Schlüsselanhänger, Mousepads, Kappen...In Hyannis am Hafen konnte man mal wieder lobster roll, clam chowder, Hot dog, Pizza speisen. Auf dem Rückweg kamen wir nicht am Reebok Outlet Store vorbei und erwarben für Trixi, Marlon, Stefanie Schuhe (3. Paar umsonst!) und für Steffen diverse Trikots.
Steffen kehrte mit den Jungs später noch beim Minigolf ein und einer Baseball-Schlag-Übungsanlage. Ich flanierte mit Trixi an unseren Hausstrand.

Donnerstag ging es dann an den echten Nauset Beach in Orleans und der war auch echt toll! Mittags gab es von dem kleinen Selbstbedienungsrestaurant lobster roll, clam chowder, Salat mit Cranberries, Ziegenkäse, Himbeerdressing, Hot dog, Pizza. Es war gar kein Problem über 50$ auszugeben! Später schwammen 4 Seehunde gemeinsam am Strand vorbei und wir hatten schon wieder Sonnenbrand. Es war ein herrlich sonniger Tag, aber der Herbst macht sich durch kühlen Wind bemerkbar und so spürt men das Verbrennen der Haut nicht. Quarkpackungen waren aber nicht nötig-das Zeug kriegt man hier ja auch garnicht!

Freitag, letzter tag und es regnet. So mußten wir in einer Regenpause Jetski fahren gehen.

Samstag: Abreise um halb 10. 5 Stunden Autofahrt nach Hause. Gefahr von viel Stau, da Sommerferienende in ganz USA, Montag noch heiliger Laborday-Feiertag, wir zum Schluß durch die bronx müssen, wo es immer voll ist. Erst fuhren wir einen Umweg über Rhode Island, da es da so schön ist und kehrten auf halber Strecke in einer riesen Outletmall ein. Da machten wir richtig fette Beute! Bei levis gab es für Steffen 2 Jeans und 2 Sonnenbrillen, für Marlon 1 Jeans; bei Oshkosh für Trixi einen Herbsthut, 2 Oberteile und für Marlon einen Pulli; bei childrens place für Trixi einen Rock, ein Kleid, eine Jeans; bei Timberland für Steffen Schuhe und die allercoolsten, ROSA dicken Winterschuhe für Trixi für 19$!!!; bei Reebok bekam Lauri Basketballschuhe, in einem weiteren Schuhladen bekam auch ich Schuhe und Steffen auch noch welche. Ich hab sicher noch was vergessen.Wir mußten mehrfach Tüten zum Auto schleppen, da es nicht mehr tragbar war. Insgesamt wäre der Urlaub günstig gewesen, wenn nicht die Outlet-Läden wären und die Lobster!

Montag. Es ist Laborday. Die Schule geht erst Mittwoch los und ich dachte schon morgen. Steffen darf aber schon zur Arbeit und ich darf meine netten 3 Kinder ein letztes mal voll genießen! Die 11 Wochen sind aber doch schnell rumgegangen. Ich habs mir schlimmer vorgestellt. Schlimm ist, dass wir seit gestern Mitglied im Y sind. Das war ehemals der YMCA und ist eine Mischung aus Fitness-Studio, katholische Familienbildungsstätte, Treff für Alle, einziges Hallenbad weit und breit. Da beginnt Trixi morgen ihre Schwimmkurskarriere und ab Mittwoch werd ich morgens versuchen den Urlaubsspeck los zu werden. Die machen schon um 5 auf und Steffen ist sich noch nicht sicher, ob er sich das antut oder spät nach der Arbeit hintingelt!
Momentan sind alle mit dem neusten Spielzeug unterwegs. Ein richtig gutes ferngesteuertes Auto. Ich hoff die Batterie ist gleich leer und es muß ans Ladegerät und wir gehen ein letztes Mal ins Freibad. An Laborday schließt alles, der Sommer ist rum!

Samstag, 1. September 2007

Der Alligator ist gefangen !!! (25.08.07)

Hier die Original-Bericht aus der Lokalzeitung über unseren Alligator im 80 Meter entfernten Pond (Teich)

The Tail (sic) of Westfield’s ‘Allie Gator’ at Gregory’s Pond



Sometimes, seemingly little stories capture the imagination and interest of the public. Over the last week, the Westfield alligator at Gregory’s Pond has done just that. We’ve received more calls about the alligator from readers providing information or seeking more information. One reader even noted that the last reported sighting on the government’s website of an alligator in New Jersey was in 1942, at Mindowaskin Pond in Westfield, of all places. With each reported sighting, little “Allie Gator” grew another foot. In a day or so, it had grown to a length as long as five feet. Enterprising youngsters set up a stand at Gregory’s pond selling Gatorade to curiosity seekers. Within a few days, “Allie Gator” had been videotaped,
on television and in the newspapers. Authorities’ initial plans involved letting nature take its course, presuming winter would end the tail (sic). As Allie’s celebrity status grew, authorities too found it fun to get involved. Alas, last Saturday, the Westfield Police Department bravely “yellow taped” the circumference of the pond. Spectators gathered, but were kept at bay, while Fish and Wildlife gents
ventured into the deep. “Allie” was lured from the lily pads and an alert huntsman was able to affix the net. Eyewitnesses recounted the struggle between man and beast – man finally prevailing as “Allie Gator” was extracted from Gregory’s Pond. He was rendered harmless with his jowls taped closed, masking the rows of razor sharp teeth. The monster of the pond was no more, off presumably to sanctuary in warmer climates. Some say the geese rejoiced and returned to the pond the next day.
There have been many tales and tails from the town throughout the years – and a plethora of writers available to embellish. As the monster gator of dimensions perhaps to five feet was measured that day at Gregory’s Pond, the ruler of Allie counted only 30 inches from head to tale (sic).

Donnerstag, 16. August 2007

Montreal

Morgen fahren wir nach Montreal. Steffen plant mittags zu Hause zu sein, da wir ca. 6,5 Stunden Autofahrt vor uns haben. Wir werden dann bei uralten Bekannten meiner Eltern für 1 Woche hausen. Ich bin sooo gespannt, da ich seit ca. 1976 (da war ich 7 oder 8) nimmer da war. Dann will ich zu unserm damaligen Haus und zu meiner Grundschule und all den Plätzen, wo wir uns 4 Jahre rumgetrieben haben. Dann wollen wir auch noch nach Ottawa und Quebec-city. Unsere Bekannten haben außerdem ein Ferienhaus in Sutton, einem Skigebiet östlich von Montreal. Das wollen wir uns angucken und kommen dann vielleicht im Winter wieder, da wir irgendwann 1 Woche Winterferien haben.
Die 2. Urlaubswoche sind wir auf Cape Cod in einem vorgebuchten Ferienhaus und entspannen mit unseren 3 lieben Kleinen am Strand!? Von da aus wollen wir auch noch nach Boston und sonstige Attraktionen bewundern: z. B. Whale watching!! Ich hoff die Biester zeigen sich.
Im Moment haben die Jungs kein camp und es ist etwas anstrengend, aber der Urlaub steht ja vor der Tür.
Trixi hat zum Glück durchgehend preschool und geht da täglich von ca. 9 bis 3 hin. Sie bekommt dort warmes Mittagessen und macht Mittagsschlaf von 1 Stunde. Sie hat da echt Spaß und ich bin sooo froh, dass wir sie im Juli haben wechseln lassen!!.
In fast ganz Deutschland geht die Schule wieder los, aber wir haben noch Zeit bis zum 4.9.! Ist doch nicht zu fassen, wie schnell 11 Wochen rum gehen. Dann meld ich mich mit einem ausführlichen Urlaubsbericht.

Montag, 6. August 2007

Rafting

Wir sind wieder trocken. Am Wochenende waren wir rafting. Es war gaaaanz harmlos-für mit Kinder! Wir waren 5 Familien (das bedeutete 13 Kinder) mit 4 großen Schlauchbooten und 1 Kajak. Der Delaware river ist der Grenzfluß zwischen New Jersey und Pennsylvania, von uns 1,5 Stunden entfernt, ziemlich breit, meist langsam fließend, teilweise kann man drin stehen, an den Ufern ist alles bewaldet. Sehr idylisch! ALLE müssen Rettungswesten tragen, wenn Kinder sie ausziehen kostet das 90$ Strafe, aber es ist ein Riesenspaß mit der Rettungsweste im Wasser dahin zu treiben ohne was tun zu müssen. So haben wir uns auch meist fortbewegt. 2x haben wir ca. 20 Minuten intensiv gepaddelt ansonsten ging es sehr gemächlich zu. Die Sonne knallte auf uns runter und die Kühlbox stand wohlgefüllt in der Mitte des Bootes. Das Ganze began um 1 und um 6 muß man am Zielstrand ankommen, damit die einen im Kleinbus wieder hoch zum eigenen Auto bringen. Am Büro waren wir schon um halb 11 angekommen, da war aber eine sehr lange Schlange und bis alle 5 Familien alle Formalitäten erledigt hatten und wir im Boot saßen, waren tatsächlich 2,5 Stunden vergangen! Lang blieb kein Kind im eigenen Boot. Entweder hingen sie im Wasser oder kaperten ein anderes Boot. 2x machten wir Pause und Picnic auf einer der vielen Inseln. Einfach ein SUUUUPER Tag!

Alligator im Teich von unserem Wohngebiet

Diese email erhielten wir soeben:

Dear Brightwood Residents:
By now, most of you have heard that there is an alligator living in our pond! Well, it is true!!! Yesterday, a Brightwood resident saw and took pictures of him sunning himself on the lawn around the pond. The police have been alerted and have come out a few times but have not been successful in seeing or capturing it. PLEASE keep your children and dogs away from the pond until it is captured and if you do see him...PLEASE call the police immediately and stay there until they arrive to show them where he is. Also, if you see anyone around the pond – please warn them. Thank you!!!

Freitag, 3. August 2007

Opa Heinz zu Besuch

Opa Heinz war vom 11.7.-31.7.07 bei uns zu Besuch. Wir haben viel erlebt und vorallem hat er unseren Sommerferienalltag miterlebt. Es folgen einige unserer Aktionen in dieser Zeit:


Fest beim summercamp in der Schule am Abend. Dort sollte es unter anderem Hamburger geben und alle Eltern sollen was Spenden oder Spiele organisieren, damit viel Geld zusammenkommt, um es wiederum mit den Kindern auszugeben (Kino, Popcorn, Pizza, Schatzsuche, Ausflug in den Zoo...). Wir wollten Heinz die Schule von innen zeigen. Der nette Hausmeister (meist sind Schulhausmeister so Motzer, aber der ist immer nett) schloss uns die Tür zu Marlons Trakt auf und wir durften überall rumlaufen. Im Hof gab es zig Spielstationen und Heinz spendierte erst mal ganz viele Tickets. Trixi ließ sich als Prinzessin bemalen, die Jungs machten alle möglichen Ballspiele, es gab Hotdogs, Zuckerwatte, Limonade und zum krönenden Abschluss durfte Marlon bei einem Spiel mitmachen, wo man kleine lebendige (!!) Fische gewinnen konnte! Lauri bekam von einem Schulkumpel noch ein paar geschenkt. Damit radelten wir zum Teich bei uns um die Ecke und ließen sie frei.

Steffen war bei Heinz Ankunft 4 Tage in Alabama gewesen, kam jetzt kurz vorbei und musste nach einer Stunde weiter zu einem Workshop über Nacht.

Wir waren in der großen Stadt New York. Sind mit dem Auto nach Jersey City gefahren. Das liegt noch auf der New Jersey Seite und man ist nur durch den Hudson River vom New York State und der city getrennt. Unter den Fluß hindurch führt der PATH, eine U-Bahn. Auf New York-Seite haben wir erst mal die Riesenbaustelle am World Trade Center bestaunt und sind dann zum Südende von Manhatten gelaufen. Die Kinder brauchten schon bald einen Hotdog als Stärkung. Am Südende haben wir die Schlange gesehen, die für die Fähre zur Freiheitsstatue anstehen. In einigen Tagen wollen wir auch hin, aber wir werden geschickter weise von Jersey City aus hinfahren. Wir sind in einen der Doppeldeckerbusse eingestiegen und haben oben in der Sonne gesessen. Es ging kreuz und quer durch die Stadt und wir stiegen am Empire State Building aus. Steffen hatte schon zu Hause per internet die Tickets gekauft und so konnte man die Warteschlange umgehen. Lauri, Trixi, Stefanie wollten nicht mit hoch, sondern klapperten ein paar Schuhläden ab und gingen Kaffeetrinken. Marlon, Heinz, Steffen bestaunten die Stadt vom 86. Stockwerk aus!!! Dann liefen wir zum nächsten Bus und erwischten ihn einige blocks entfernt kurz vor Feierabend. Mit ihm ging es durch die Upper West Side, um den Centralpark, durch Harlem und zurück am Rand der Upper East Side. Wir stiegen vor dem tollsten Spielzeugladen der Welt aus (FAO Schwarz) und Trixi war von den Tanzkleidern begeistert. Es war schon spät, es wurde dunkel, wir hatten Hunger und waren müde und hatten einen weiten Weg vor uns-lauter Argumente um mit 2 Taxis zurück zum World Trade Center zurückzufahren. Dann ging es wieder runter zur U-Bahn.

Kontrastprogramm: Strand
Um 10 kamen wir los und fuhren etwas mehr als 1 Stunde an Lauri´s Lieblingsstrand (Point Pleasant). da gibt es nicht nur Wasser, Wellen, Sand, sondern auch Spielhöllen. Die Wellen waren klasse und alle glücklich. Wir blieben bis ca. 4 und als wir in Westfield ankamen, saß Alban im Liegestuhl im Garten.

Die Jungs haben eine Woche von 9-12 Tennis-summercamp.

Ausflug in das Great Swamp National Wildlife Refuge. Das ist ein Sumpfgebiet mit Holzstegen wo man Tiere beobachten kann. Da wir schon 3 wildgrölende Raubtiere bei uns hatten, zeigte sich kaum ein anderes. Wir sahen eine Schlange (? oder Blindschleiche) und konnten eine schwarzweiße Wasserschlange erahnen. 2 Wasserschildkröten konnte man ganz gut schwimmen sehen. Dann gab es auch noch ein paar Vögel und Libellen und sogar Ameisen! Wir waren die einzigen Besucher, aber am Ausgang trafen wir einen Ranger und der erzählte uns, am Wochenende kämen bis zu 500 Leute!

Menlo Mall. Das ist ein riesiges Einkaufszentrum. Es gibt überwiegend Klamotten, Sportsachen, Spielsachen, Bücher, Musik, Süßigkeiten, Freßbuden. Mittagessen in der Cheesecake Factory. Das ist zwar keine reine Käsekuchenfabrik, aber sie haben ca. 15 verschiedene Käsekuchen. Nebenbei ist es ein Restaurant mit riesigen Portionen und das Gebäude sieht von innen und außen sehr ungewöhnlich aus! Es war eklig schwülwarm als wir die eisige Mall verließen.
Der Regen kam. Es goss bald so doll, dass alle ihre Schwimmsachen anzogen und einen Riesenspaß hatten. Sie duschten sich unter der verstopften und darum überlaufenden Regenrinne. Kaum war Schluss mit Regen, kam Mercedes zum Englischunterricht angefahren. Heute war eine tour in die Bücherei geplant. Da sie die Jungs aus Versicherungsgründen nicht in ihrem Auto transportieren darf, bin ich mit und Trixi blieb bei Heinz.

Die Jungs, Heinz und Steffen fuhren zum Yankee-Baseballspiel nach New York in die Bronx! Steffen kam um 4 heim und er überlegte lang, wie sie hin kommen sollen, da manchmal unerträgliche Staus sind oder man fährt mit dem Zug und dann noch 2x U-Bahn und ist ewig unterwegs und das kann auf dem Heimweg echt unangenehm sein, wenn man die Kinder noch im Schlepptau hat! Sie hatten ein Riesenglück und brauchten mit dem Auto insgesamt nur 1 Stunde von Haus zu Haus! Leider verloren die Yankees, aber es war doch ein klasse Erlebnis.


Wir wollten einen schönen Ausflug machen, aber irrten uns im Bundesstaat!
Es gibt eine nette, kleine Stadt Allenstown in New Jersey und die liegt ca. 1 Stunde von uns nach Süden. Dann gibt es eine langweilige, mittelgroße Stadt Allenstown in Pennsylvania und die liegt 1,5 Stunden von uns nach Südwesten. Irgendwie kam es, dass wir die falsche Stadt ins Navigationsgerät eingaben und da der Unterschied nicht sooo riesig war, merkten wir es erst, als wir schon wieder auf dem Heimweg waren. Davor waren wir aber gut bei einem Italiener essen und dann kam der highlight: die Bushkill Falls. Sie werben für sich selber als Niagarafälle von Pennsylvania. Dort war es wirklich schön. es gab viel Holzstege, Brücken. Treppen am Fluss entlang und wir verbrachten da sicherlich 2 Stunden.

Wir fuhren in den Cheesequake State Park, wo es einen schönen Badesee geben soll. Es war zwar eine halbe Stunde fahrt dorthin, aber es war recht nett. Es gibt einen bewachten Sandstrand, Spielplatz, Eis und den üblichen fastfood-Kram, Picnic Plätze.

Zoo in den Bronx. Wir haben jetzt eine Dauerkarte und damit spart man auch 4x im Jahr die 10$ Parkgebühr und im Zoo einige Sondereintritte und bekommt 10% Nachlass auf Essen, Trinken und all die netten Souvenirs! Merkwürdigerweise schließen sie um 5. Der Zoo wirbt damit, der modernste, größte und schönste der WELT zu sein und da war ich doch arg skeptisch, aber wir waren alle begeistert!

Die Freiheitsstatue war unser heutiges Ziel. Trixi tricksten wir aus. War eigentlich kein Austricksen, da sie total gern in die preschool geht und wir dachten uns, es ist einfacher ohne sie. Erstmal bewunderten wir gemeinsam die frisch geschlüpften Küken in ihrer Gruppe. Total süüüüß. Marlon war hin und weg. Dann ging es schon aus Westfield raus. Es war noch vor 9 und wir waren schon unterwegs! Wir steuerten den Liberty State Park an. Der liegt auf New Jersey Seite in Jersey City und man spart sich somit die Fahrt nach New York rein. Die Schlange, die in New York wartet hatten wir ja gesehen! Wir erwischten die Fähre um 9:45 und erreichten um 10:00 Ellis Island. Das ist die erste Insel, zwischen 1892 und 1954 die größte Einwanderankunftsstelle des Landes. Über 12 Mio. Einwanderer setzten hier erstmals den Fuß auf neuen Heimatboden. Das Gebäude ist renoviert und ein Museum. Um 10:45 fuhren wir zur zweiten Insel. Hier steht New Yorks bekanntestes Wahrzeichen! Der Blick von der Fähre auf die Statue und auch auf Manhattan ist toll!

Am 25.7.07 Ich packte dann mein Köfferchen, um Steffen um ca. halb 4 am Flughafen abzuholen (er war wenige Tage in Deutschland und mit Ulf, Heike und seiner Mutter im Marly!) und dann unseren 10. Hochzeitstag in New York zu feiern! Heinz hütete die Kinder, mähte den Rasen, duschte das Kleinvolk, las vor und brachte sie alle glücklich zum Schlafen! Als Überraschungsgeschenk bekam ich einen15 minütigen helikopter-Rundflug über dem Hudson verpaßt! Stefffen flog aber auch mit. Wahnsinn was es da alles zu gucken gibt! Wir gingen dann fein essen und noch in eine roof-top-bar mit Blick auf das Empire State Building! Übernachtet haben wir dann in brooklyn und waren soooo froh, nicht noch den langen Heimweg nach Westfield antreten zu müssen!

Strandtag. Diesmal ging es „nur“ nach Sandy Hook. Das ist unser nächstgelegene Strand, bei freier Fahrt in 45 Minuten zu erreichen. Auf dem Hinweg hat das auch geklappt und wir aalten uns noch vor 12 in Sonne, Sand und Wellen. Die Kinder sind immer nur mit Gewalt aus dem Wasser zu kriegen. Zum Pommes essen konnte Heinz sie bringen, aber nach kürzester Pause waren sie wieder in den Fluten. Marlons Brust und Lauris Gesicht brannten irgendwann so arg (wohl eine Mischung aus groben Sand, Wellenkraft, Salz und Quallen(?), dass wir abreisen konnten. Um 4 saßen alle im Auto und fuhren noch ans Ende der Halbinsel, wo die verlassene ehemalige Küstenwachtstation Fort Hancock ist. Auf dem Heimweg gerieten wir im letzten Viertel in einen zähen Stau.

Der große Ausflug steht bevor: Das Land der Amish-people (32 mal 24 km großes Gebiet im Osten von Pennsylvania) und Washington. Bei den Amish waren wir an Ostern ja schon gewesen und kannten eine Anlaufstelle von wo man Busfahrten machen konnte, einen Kinofilm sehen, ein nachgebautes Wohnhaus besichtigen, essen, Souvenirs einkaufen...Steffen und Heinz machten die Hausführung mit, bei der man schon einen guten Einblick in das Leben der Amish bekommt. Sie führen meist ein bäuerliches Leben im Einklang mit der Natur. Sie leben ohne Strom und lehnen den technischen Fortschritt in vielen Alltagsdingen ab, haben allerdings einen gasbetriebenen Kühlschrank. Tragen Kleidung wie vor 100 Jahren. Benutzen keine Reißverschlüsse. Arbeiten von Sonnenauf- bis untergang. Sind Bauern oder Handwerker. Gehen nur 8 Jahre in ihre eigenen Schulen. Alle Schüler sitzen in einer Klasse. Sie lernen weiterhin Deutsch, da sie aus Schweiz stammen und viele in der Pfalz ihre Wurzeln haben. Sie sind nicht verpflichtet dort zu bleiben. Mit 16 wird es ihnen freigestellt zu gehen, aber nur 10% verlassen ihre Familie und Freunde. Sie bewegen sich mit Pferdebuggies fort und dürfen auch Roller oder Inliner benutzen, aber keine Reitpferde oder Fahrräder, da man dann zu schnell würde und sich zu weit von zu Hause entfernen würde. 10 Familien sind zu einem Kirchen“verband“ zusammengeschlossen. Da sie meinen, ein Kirchengebäude stehe eh meist leer, treffen sie sich reihum Sonntags zum Gottesdienst und anschließenden Mittagsessen. Im Schnitt hat eine Familie 10 Kinder und so kommt man auf richtig viele Leute! Es gibt eine Kirchenbänkekutsche, die zu dem jeweiligen Bauernhof fährt und die Bänke werden in das leergeräumte Haus gestellt. Nach dem Gottesdienst, der mehrere Stunden dauert, werden aus der Hälfte der Bänke Tische und die Älteren können speisen. Die An- und Abreise dauert richtig lang und so kommen sie am Ende des Sonntags erst wieder heim.

Dann fuhren wir mit dem Auto etwa die Strecke ab, die damals der Bus genommen hatte und sahen viele Wohnhäuser ohne Strommasten, dafür mit Windrädern um Wasser hoch zu pumpen, ungewöhnliche Holzspeicher und Vogelhäuser. Lustig wehte die Wäsche auf der Leine. Dabei herrschte aber strikte Ordnung. Es wurden die Kleider und Hosen nach Größe sortiert aufgehängt! Das fällt hier besonders ins Auge, da der normale Ami immer alles in den Trockner schmeißt. Es kamen uns viele Leute in Kutschen und auf Rollern entgegen.
Der highlight war eine Auktion! Am Straßenrand waren plötzlich Autos und Pferdekutschen geparkt und ein großes Schild warb für eine Auktion. Es war der Hof eines „normalen“ Bauern, das Feld gegenüber war Parkplatz. Wir gingen hin und es war eine Freude soooo viele Amish Leute aus der Nähe zu sehen! Sie haben ja schon sehr merkwürdige Frisuren. Die Mädchen und Frauen haben einfach sehr lange Haare und diese hochgesteckt oder geflochten, aber die Männer haben so komische Pottschnitte! Vom Zeitpunkt ihrer Heirat rasieren sie sich auch nimmer und die Bärte sind total uncool. Der Auktionator sprach im rasenden Tempo und verscherbelte z.B. alte Deutsch-Schulbücher für 45$. Interessant war es den Gesprächen der Amish zu lauschen. Sie reden tatsächlich so ein Kauderwelsch aus EnglischPfälzisch!
Dann mussten wir weiter, da wir noch eine 2,5 stündige Autofahrt vor uns hatten.
Unterwegs entschieden wir uns noch einen Stopp in Baltimore zu machen. Da besichtigten wir den inneren Hafen, das Aquarium von außen, das hardrock-cafe auch von außen und flanierten bei der Hitze ein wenig umher.
Um 6 kamen wir im 4 Sterne Hotel in Washington an und erlebten eine positive Überraschung. Die 2 Zimmer waren zwar auf verschiedenen Etagen, aber das eine war sehr schön groß und hatte noch eine extra Arbeitsecke. Das andere bestand sogar aus 2 großen Zimmern und Eckfenstern und extra Kartenspieltisch. Toll!! 4 Arbeitskollegen von Steffen waren zeitgleich als Touris in der Stadt und wir trafen uns um 8 beim Brasilianer zum Abendessen. Da wir zu 6. waren brauchten wir 2 Taxis. Das Essen war sehr gut und noch besser waren die Caipirinhas!!! Sehr spät und müde kamen wir ins Hotel zurück und trafen noch eine kleine Gruppe schwarzer Musiker in der Bar. Einer spielte Klavier und der Rest sang. Trixi begann zu tanzen und sie spielten die amerikanische Titelmelodie von Sesamstraße.
Sightseeing in Washington:
Das Wetter war merkwürdig. Es war schwül und man erwartete jeden Moment eine Schauer. Die ursprüngliche Idee war, dass Steffen und Heinz als erstes auf den Arlington-Friedhof (letzte Ruhestätte für 245.000 amerikanische Soldaten aller Kriege der Vereinigten Staaten seit dem Unabhängigkeitskrieg) fahren und ich aale mich mit den Kindern am pool. Da wir dann doch keinen pool hatten und es zu weit zu den Anderen war - die hatten sogar einen pool auf dem Hoteldach!- hatten wir 2 motzige Jungs am Hals. Also beschlossen wir ins National Air and Space Museum zu gehen. das hatte allerdings noch zu, als wir kamen und wir gingen ins Starbucks um die Ecke zum Frühstücken. Als wir um 10 vor 10 wieder hin kamen, war eine Schlange vor der Tür und uns Erwachsenen kam es sehr unvernünftig vor erst mal stundenlang in ein Museum zu gehen. Wieder war das Gejammer groß, aber wir setzten uns durch und klapperten zu Fuß die großen, geschichtsträchtigen Gebäude ab: das weiße Haus, Washington Monument (der Pinsel), am reflecting pool entlang, Vietnam Veterans Memorial, Lincoln Memorial, Koreakrieg-Denkmal. Dann setzten wir uns zu einer kleinen Mittagspause und Steffen zog los, um das Auto zu holen. Es fing gefährlich an zu Donnern, aber wir schafften es rechtzeitig ins Auto. Den Friedhof verschoben wir nochmals, da das im Gewitter nicht so gut ist und fuhren zur Freude der Jungs zurück ins Museum. Toll ist in Washington, dass alle Museen frei sind. Es ist dazu noch ein tolles Museum und nicht das Einzige. Wir wollen im Herbst einige andere abklappern! Nach 2 Stunden fuhren wir weiter und sahen das Capitol an und da fing es wieder an zu regnen und verschoben den Friedhof auf Mai 08 zusammen mit Marliese! Jetzt hatten wir nur noch 4 Stunden Heimfahrt zu bewältigen!

Start von Marlons 1 wöchigem Golf-summercamp.

So- damit sind die 3 Wochen schon rum und der Alltag hat uns wieder:
Trixi war einen ganzen Tag bei ihrer Freundin und ich konnte mit den Jungs ins Kino: "Ratatouille" ist ein echt witziger Film!

Morgen steht eine rafting-Tour auf dem Delaware river an, aber davon berichte ich nächste Woche, wenn wir wieder trocken sind!


Montag, 23. Juli 2007

Schnuffel wieder da

Er ist wieder da! Tagelang lag er allein IM zusammengeklappten Regenschirm von Trixi im Garagenregal. Jetzt ist er frisch gewaschen und alles ist wieder gut!

Freitag, 20. Juli 2007

Schnuffel

Schnuffel ist weg. Ich bin völlig erledigt. Eigentlich hätte ich grad "frei". Steffen ist arbeiten, Trixi ist in der preschool-ohne Schnuffel!, die Jungs und Opa Heinz sind beim Tennis-summercamp. Und ich? Ich suche Schnuffel!!! Gestern abend musste Trixi schon ohne ihn ins Bett und das ging einigermaßen gut, aber es wäre mir doch sehr recht, er käm wieder! Wer ihn sieht oder eine Idee hat-bitte melden. Muß jetzt weiter suchen.

Mittwoch, 11. Juli 2007

Hitze

Hab grad aus verläßlicher Quelle erfahren, dass gestern in der Tagesschau berichtet wurde, es seien in New York 45°C. Das scheint mir etwas übertrieben, aber in den Häuserschluchten ist das vielleicht so! Es ist recht eklig und schwül. Ich hasse ja die Klimaanlage, aber gestern hab ich sie auch angehabt. Es ist jetzt 8 morgens und es sind 26°C und schon wieder schwül. Für meinen Schwiegervater Heinz, der grad im Anflug auf diesen Kontinent ist, hab ich den Entfeuchter im Keller-Gästezimmer brummen. Dafür ist es unten herrlich kühl!

Samstag, 7. Juli 2007

Independence day 4 of July

Am 4 of July waren wir nicht wie ursprünglich geplant auf der Brooklyn Bridge in New York, von der man einen phantastischen Blick auf das allergrößte Feuerwerk haben soll. Die Regenwahrscheinlichkeit lag bei 70% und unsere Söhne motzten schon im Vorfeld. Die Nachbarn von schräg gegenüber luden uns zum Grillfest ein, da waren auch alle anderen dabei. Die Jungs bekamen das mit und hörten auch noch das ALLE anderen auch geladen sind (so gut können sie halt schon englisch!). Das Fest war dann aber wirklich toll. Der Herr des Hauses war früher mal Chefkoch in der City und arbeitet jetzt in seiner zweiten Karriere als Scienceteacher in einer middleschool. Er kochte mit versteinerter Miene und voll konzentriert tons of food. Es gab Muscheln, Krabben, 1000 Spieße, Hotdogs, feinste Steaks - alles von einem gigantischen Grill, selbstverständlich gasbetrieben. Aus ökologischen Gründen wird hier in diesem Land alles auf Plastiktellern serviert und auch Plastikbecher für Champagnger, Wein, Bier und allerlei Cocktails verwendet. Dazu kommt, dass natürlich aus Angst vor Viren alles nach der ersten Benutzung weggeworfen wird. So kommt man auf ca. 6 Teller und noch mehr Becher an einem Abend! Es gibt auch Familien, die das System optimiert haben und IMMER Einweggeschirr benutzen. Beim Zelten hatten wir das Problem, dass es keine Möglichkeit gab unser waschbares Plastikgeschirr zu spülen. Dafür waren die Mülltonnen entsprechend dimensioniert. Das Fest war aber Klasse. Es fand in einem recht großen Haus statt mit mehreren 50" TV und es liefen 10000 Kinder rum, die nicht mehr viel durcheinander machen konnten. Dann waren da noch 2 gut genährte Hunde (eigentlich Beagles-also Jagdhunde, die nicht mal mehr ne Fliege fangen könnten), vor denen Trixi Angst hatte und die etwas nach Hund rochen.
Feuerwerk ist in New Jersey verboten, also fährt man schnell nach Pennsylvania und kauft in großen Mengen ein-aber in richtig großen Mengen! Es war unfaßbar gut und lang und toll und laut. Dazu kamen auch die Cops, aber das war harmlos. Leider fing es an zu regnen und da Mittwoch war sind die meisten - wie hier üblich - pünktlich nach Hause.

Dienstag, 3. Juli 2007

Trixi

Trixi war heute den ersten Tag in ihrem neuen Kindergarten und blieb von halb 10 bis halb
3 dort. Da ich nicht dabei war gebe ich sie hier im O-Ton wieder:
" hab dort geschlafen, ABC-Puzzle gemacht, Milch getrunken, snack gegessen: so Eckdinger, Mittagessen: Chips, cheese, Hackfleisch, kleine Tomate, Wackelpudding blau-rot-weiß(Bemerkung der Mutter: morgen ist Independence day), gerutscht, geturnt, gibt 2 Sandkästen, viele Kinder, heute nicht getanzt, beim Einschlafen eingekuschelt Geschichte erzählt bekommen, schnell eingeschlafen, Schnuffel nur beim Schlafen(das ist eine Art rosa Hasenstofftier und der Tröster in der Not), beim Bett machen hat Erzieherin geholfen, Bett selbst weggeräumt, es gab eine Olivia, die mit Zöpfen-hat mit mir gespielt, großes Wasserbecken zum Spielen drin im Zimmer, nicht am Computer gespielt, mit Wasserfarben gemalt und eine ganzbunte Farbe die glitzert gehabt, aus Versehen draufgetoucht-is aber egal, gar nicht geweint"
Die Erzieherin hat sie schwer gelobt und Trixi wirkte viel fröhlicher, als am Ende eines preschool-Tages in ihrer alten Einrichtung.